#62 Die Wechseljahre als Chance

Shownotes

Wir wünschen uns, dass Frauen aufgeklärt in die Wechseljahre kommen, einen Raum zum Austauschen vorfinden und sich in dieser Zeit des Wandels begleitet fühlen. Sabine Haslinger ist Wechseljahre Coach, kombiniert ihr Wissen mit Gestalt- und Traumtherapie, um dich in dein Schöpfertum zu begleiten. Dabei können neue Perspektiven ganz aus deinem Inneren entstehen. Dazu hat sie sowohl Gruppen- als auch persönliche Einzel-Angebote.

Im 2. Teil laden wir dich zu einer Atemübung ein, die deinen Stresslevel senkt und dich ganz bei dir ankommen lässt. Als Erweiterung, kannst du diese Übung nutzen, um dir eine ganz konkrete Frage zu stellen: Wer bin ich ohne meine Rollen? Welche Richtung möchte ich meinem Leben jetzt geben. Schreib gerne auf, was dir in den Sinn kommt, zeichne, male. Lass durch diesen Prozess Neues entstehen, vielleich auch über den Impuls etwas zu "zerstören" ;).

Der Gesprächspodcast "Zeit für mich" ist ein Projekt gemeinsam mit dem Büro für Diversität der Stadt St. Pölten. Er holt die Vielfalt St. Pöltens vor den Vorhang und erscheint an jedem 1. im Monat überall, wo es Podcasts gibt - wir freuen uns über dein Like und Abo! Auf meinem YouTube Kanal findest du die Video-Ausgabe: https://youtu.be/xbwgeFov75k

Sprecherin: Mag. Christina Kiehas | YogenaYoga
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Kooperation: Büro für Diversität der Stadt St. Pölten
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Zu Gast: Sabine Haslinger
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Musik: Herz – Arctic | Helge Waldherr
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Sprecher Intro: Bernhard Kiehas
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Transkript anzeigen

00:00:03: Zeit für mich, ein Podcast für Entspannung und Achtsamkeit von Christina Kias in Kooperation mit dem Büro für Diversität der Staatsanpulten.

00:00:17: Hier ein herzliches Hallo wieder mit einem wunderbaren Thema nämlich den Wechseljahren!

00:00:24: Und die Wechseljahre sind auch für mich ein sehr spannendes Thema, nachdem ich ja sehr früh in die wechseljahrige gekommen bin und mich da auch mit der Yogatherapie und dem Gesundheitsjoga sehr viel damit auseinandergesetzt habe.

00:00:39: Und da freut es mich jetzt dieser Biene Haslinger zu Gast zu haben, die sich auch sehr auf dieses Thema spezialisiert hat.

00:00:47: – ein herzliches Hallo, Sabine!

00:00:49: Ja danke Kristina.

00:00:50: Danke für deine Einladung.

00:00:51: Sehr, sehr gern.

00:00:53: Ja ich möchte dich gerne mal fragen welche Erfahrungen hast du denn selbst mit den Wechseljahren gemacht?

00:01:02: Ja also meine Erfahrung mit den wechseljahren war eine sehr plötzliche weil der Wechsel steht nicht...der Wechsel oder der Beginn oder wo man merkt dass man in die Wechsel Jahre kommt.

00:01:13: es steht nicht im Terminkalender Und ich glaube ganz viele Frauen sind einfach überrascht, wenn es so weit ist.

00:01:20: Ich habe jetzt nachgerechnet mit ... ... hab ich bemerkt dass ich in den Wechseljahren bin und da war ja natürlich schon längst in den wechseljahren wie ich jetzt weiß.

00:01:30: das haben wir etwas später herausgefunden... und mir hat das total unvermittelt getroffen und ich hatte keine Ahnung über den Wechsel und dann bin ich dockschneidend und dachte was da bin.

00:01:40: und wie gibt's denn das?

00:01:41: Jetzt bist du Achtundvierzig, du bist eine gebildete aufgeklärte Frau und feministisch bist du wahrscheinlich auch.

00:01:47: Und warum warst du nix über den Wechseln?

00:01:50: Und was da jetzt los ist?

00:01:51: Genau!

00:01:52: Und ich habe dann so... Das ist schon meine Art angefangen zu fragen und zu recherchieren und andere Frauen zu fragen.

00:01:59: Dann ist mir das eh bekannte Buch von der Schiederte Liz in die Hände gekommen des Woman on Fire unter Boah, bist du narisch?

00:02:08: Warum wissen wir das alles nicht.

00:02:10: Also so wie gibt es in unserer aufgeklärten Bildungsgesellschaft nichts über den Wechselwissen und mit Achtundvierzig überrascht sind und ja also es war ein richtiger Schock eigentlich.

00:02:23: Das kann ich teilen nach bei mir.

00:02:26: Bei mir war es noch viertig aber bei mir ging's genau so wie du das jetzt beschrieben hast.

00:02:32: Und ich habe das Glück gehabt, dass ich da gerade in meiner Ausbildung war zur Malle und Gestaltungstherapeutin.

00:02:37: Das heißt, ich war sozusagen auf der seelischen Ebene auch gut begleitet.

00:02:42: Mein Prozess ist da in der Ausbildung sozusagen auch begleitet worden.

00:02:46: Da gibt es viel Selbstefahrung.

00:02:50: Ich hab dann das Glück, dass sie während meiner Ausbildung das Gut sozusagen auch auf der Seelischen Ebene mitbegleiten konnte.

00:02:57: Also das war mein Glück!

00:03:02: Das passiert mir auch immer wieder.

00:03:03: Ich habe es dann auch gleich professionellisiert, indem ich dann einmal Praxisprojekt gleich mit zu dem Thema gemacht hab, weil er gemerkt hat, ich muss mich damit auseinandersetzen und habe dann auch ein Praxis-Projekt mit einer Gruppe von Frauen im Wechsel gemacht.

00:03:16: Das heißt, ich habe mich da gemeinsam gleich auf eine Forschungsreise begeben sozusagen in die zielischen Aspekte des Wexels.

00:03:23: Total interessantes Thema und finde ich voll super.

00:03:27: Und ich glaube, das braucht es auch.

00:03:28: Also auch das hätte ich mir sozusagen gewünschenselische Begleitung.

00:03:34: Weil kann man erinnern?

00:03:36: Bei mir war der Satz im Kopf... Ich war ja noch gar nicht Frau!

00:03:43: Das macht dann natürlich sehr viel.

00:03:49: Ich muss sagen mittlerweile sehe ich es anders, nachdem die Symptome sozusagen im Griff sind.

00:03:58: Was ja so hinlänglich das ist was man ja mit den Wechseljahren auch in Verbindung bringt diese körperlichen Beschwerden auch der Verlust.

00:04:06: aber da dann durchaus die Perspektive zu ändern und zu sagen Ja, da gibt's ja Entwicklungsmöglichkeiten der Wandel verbirgt Chancen und da würde die gern fragen, wie siehst du das?

00:04:24: Das sehe ich auch so.

00:04:27: Zuerst möchte ich noch sagen der Wechsel ist ja gerade in aller Munde und man hört und liest und sieht mittlerweile sehr viel und da merke ich dass mir sozusagen was zu kurz kommt, nämlich dass das sehr viel auf diese körperlichen Prozesse erleihen fokussiert wird oder oft.

00:04:44: Und dann steht halt noch so hinten dran, ja und jetzt ist es wichtig die Selbstversorge.

00:04:50: Das ist aber das was sozusagen die seelische Arbeit erst anfängt also womit die körperlichen Texte aufhören.

00:04:57: sozusagen ist der Beginn meiner Arbeit eigentlich auch oder den Beginn von dem Wo ich glaube, dass das mehr auch ins Bewusstsein rücken darf ist.

00:05:05: Die Verena Kast hat das so schön zusammengefasst vor über zehn Jahren schon muss ich dazu sagen die die Juniernerinnen haben das alle schon vor vielen vielen Jahren behandelt und die sagt es so schön.

00:05:16: also zu den Wandelungen die wir im Körper sozusagen erfahren also die ganzen hormonellen Umstellungen die mittlerweile weil weiß man, dass wir thirty- vier Wechsel Symptome mindestens haben ja Da gibt es auch noch die Herausforderung sozusagen des Übergangs in der zweiten Lebenshälfte.

00:05:33: Und das betrifft nicht nur Frauen, sondern auch Männer.

00:05:37: Aber bei den Frauen fällt es sozusagen in diesen ganzen körperlichen Wahnsinnen auch, wenn man starkes Symptome hat.

00:05:44: Fällt das auch mit hinein?

00:05:46: Und da wird eben dann besonders deutlich, dass wir eine biopsychosoziale Einheit sind und nicht nur Körper.

00:05:54: Das hat ganz viel Auswirkung.

00:05:56: Unser Körper ist sozusagen die Grundlage unserer Identität.

00:06:01: Genau.

00:06:02: Und der Körper ist das, wenn wir wissen, wir können auf den verlassen und der funktioniert so und so.

00:06:07: Wenn sich das aber plötzlich ändert, dann müssen wir eigentlich von einer krisenhaften Situation sprechen.

00:06:12: Natürlich!

00:06:13: Das waren jetzt nicht dass wir krank sind sondern dass es eine Krise ist.

00:06:17: In dem fehlt mir sozusagen auch diese Deutlichkeit und sozusagen ein Krisen in gesellschaftlichen Rahmenbedingungen die auch nicht förderlich sein.

00:06:27: Also sozusagen, es gehört der Körper dazu.

00:06:29: Es gehört die Seele dazu und es gehört auch noch die Gesellschaft sozusagen dazu Und und auch noch sozusagen das ganze soziale.

00:06:38: Das vergessen wir dass das rechnen wird auf oder manchmal wird schon dazugesagt aber werden die Kinder nach Erwachsen Die Partnerschaft verändert sie dadurch die Sexualität verändert sich ja.

00:06:48: also diese sind alles Dinge die wir ausselisch verarbeiten müssen.

00:06:51: das passiert jetzt nicht von alleine und sozusagen ist eine krisenhafte Veränderung, die Aufmerksamkeit brauchte.

00:07:00: Und wir Frauen funktionieren ja weiter.

00:07:03: Das große Erstaunen, wo man denkt wie viele Generationen von Frauen haben das erlitten ohne dass wir das wissen?

00:07:12: Oder sind es hysterisch bezeichnet worden oder so?

00:07:15: Also das ist für mich unglaublich Und da habe ich das Gefühl, da wird noch zu wenig transportiert trotz der ganzen medialen Aufmerksamkeit.

00:07:24: Das ist sozusagen was mir ganz wichtig ist also auch dieser Seeleiberer diese Gesamtheit zu sehen und die Zusammenhängung So, tschuldige.

00:07:32: Jetzt habe ich dann nochmal... Nein, nein,

00:07:33: nein!

00:07:34: Das war ganz wichtig, was du gesagt hast.

00:07:36: Weil wenn es auch ganz kurz.

00:07:38: nur da sieht man schon wie ... Ich empfinde vor allem das Thema Stress sehr elementar und sie auch da den Zusammenhang eben, den du jetzt gerade besprochen hast auf vielerlei Ebenen.

00:07:55: Wenn man weiter so funktioniert, wie man vorher funktioniert hat und da eh schon Stress waren, jetzt kommt durch die Krise noch mehr Stress hinzu und durch das, dass man sich selbst gar nicht mehr wirklich so kennt wie man gerade ist oder von anderen dann irgendwie schief angeschaut wird.

00:08:13: Und auch nicht mehr funktioniert, wie man vorher funktioniert hat.

00:08:18: Und eben auch Stress ganz wesentlich für unsere Hormonpalace, also eigentlich das Gegenteil davon wäre sinnvoll und auch für unsere Homeostase.

00:08:32: Da bräuchte es wirklich auch... Also ich hätte mir damals was bunten wie so ein Übergangsritual auch, ein bewusstes.

00:08:42: Kommen wir nochmal zur Frage zurück des Chancen- und Entwicklungsmöglichkeiten?

00:08:48: Genau!

00:08:53: Wenn es klar ist, der Wechsel ist auch eine krisenhafte Veränderung.

00:09:12: Wir gehen mit dem Wechsel in eine neue Lebensphase hinein und das habe ich schon kurz gesagt.

00:09:19: Und sozusagen der CG Jung beschreibt, also so meine Ausbildung basiert auf den Menschenbild nach CG Jung.

00:09:26: Der Jung spricht das sozusagen von einer Lebenswende als ein symbolisches Bild und er spricht von der ersten Lebenshälfte ja die einfach geprägt davon ist dass wir unsere sozialen Ziele im Außen erreichen.

00:09:37: Also da geht es um Ausbildung, um Wissen zu erlangen, um uns beruflich zu verwirklichen wenn es dran ist, eine Familie zu gründen oder eine Karriere zu machen.

00:09:49: Oder wie auch immer.

00:09:49: unser Lebensentwurf ist ja und die ist sie im Außen und sehr bezogen auf das erreichende sozialen Ziele Und die Lebenswände leutert aber sozusagen was anderes ein nämlich sozusagen diesen Blick.

00:09:59: nach ihnen wird da ganz wichtig was passiert und das wir aber aktiv mitgestalten müssen.

00:10:11: Wenn uns die zweite Lebenshälfte gelingen will, dann haben wir da Arbeit zu tun.

00:10:15: Das gelingt nicht, wenn man weiter durchs Leben rennen und für immer jung bleiben wollen.

00:10:21: Dann werden wir es nicht erreichen.

00:10:23: Und das ist das Spannende.

00:10:25: Der zweiten Lebenshäfte sagt er geht stark um unser Inneres.

00:10:29: Es geht um unsere Selbstverwirklichung.

00:10:32: Um das, dass wir dies ins Leben bringen ... nur wir sozusagen in dieser Welt sind, also das kann kein anderer für uns erledigen.

00:10:39: Und da ist ganz viel in uns angelegt was sozusagen da ins Leben kommen möchte und das ist sozusagen der Fokus oder sozusagen darum geht es in der zweiten Lebenshälfte dass wir uns als die Menschen verwirklichen die wir sind oder aus die wir angelegt sind so sagt er genau.

00:10:57: Und da ein Gewinn, also für viele Frauen geht es auch um zum Beispiel spirituelle Aspekte.

00:11:02: Also für Frauen haben das Bedürfnis eben sie als Teil eines größeren Ganzen zu verstehen was ja immer das jetzt sein soll.

00:11:10: Da gibt's ja unterschiedlichste Möglichkeiten.

00:11:14: Viele Frauen gehen nochmal die verändern sich beruflich an nochmal.

00:11:17: Da kommt ja eine große Unzufriedenheit oft mit dieser Lebenswende also die uns ja auch dorthin bringen möchte, dass wir noch mal nachdenken.

00:11:25: Was ist uns denn wichtig?

00:11:27: Wer möchte denn sein, wer möchte denn gewesen sein so?

00:11:30: Wer uns auch die Ähnlichkeit bewusst wird und oft sind es dann kreative Berufe oder therapeutische oder das man eher als Mentorin schon tätig also sozusagen in der Ferneren Zukunft dann schon tätigt wird oder dass man sich im Beruf spezialisiert auf ganz was eigenes aber immer mehr Seins auch beruflich ins Leben bringt oder ihr es in dem Fall genau.

00:11:55: Was eine der Chancen ist, ist sozusagen dass wir uns sehr belastet sind.

00:11:59: Das sind diese überhöhten Selbstbilder die wir haben also so wie viele Ansprüche gesellschaftlich an uns herangetragen werden aber auch wir und selber damit haben das ist uns oft gar nicht so bewusst.

00:12:10: Auch davon dürfen wir uns verabschieden.

00:12:13: Also wir dürfen einfach schauen Was hat sie dann schon erfüllt in meinem Leben?

00:12:19: Also das wäre vielleicht Teil von so einem Ritual, wie du sagst.

00:12:22: Ja was habe ich denn für Visionen und Wünsche gehabt als Jungfuhrer?

00:12:26: Was habe ich geschafft zu verwirklichen?

00:12:28: Was hab ich nicht geschafft und das vielleicht auch zu betrauen und zu sagen ja es ist schade aber... Das wäre ich so nicht mehr schaffen, aber auch noch zu schauen und was ist mir aber unbedingt noch wichtig.

00:12:41: Und da wirklich den Fokus draufzulegen und wenn uns sowas gelingt also auch dieser liebevolle Blick auf unser Leben wie es halt gewesen ist.

00:12:49: Also das dürfen wir immer mehr entwickeln und dort liegt eine ganz große Chance in der Freiheit drinnen.

00:12:56: Aber wie gesagt, es ist Arbeit sozusagen.

00:12:58: Das passiert nicht von selber genau.

00:13:03: Bei mir ist es jetzt sieben Jahre her und irgendwie hat mich mittlerweile kribbelt's schon in mir, macht man eher schon so Freude.

00:13:16: dieses, ja ich kann die Frau sein, die ich sein möchte.

00:13:20: Also das ist dann diese ganzen gesellschaftlichen Konventionen, dieses Mutterbild zum Beispiel was bei mir natürlich nicht erfüllt ist.

00:13:29: Solche Sachen, die einfach so wie du sagst nicht geschafft habe in dieser fruchtbaren Zeit.

00:13:38: aber Das birgt natürlich jetzt ganz, ganz andere Optionen und die ob natürlich andere Möglichkeiten.

00:13:45: Es wäre da eine ... es wären der Kinder um die ich mir auch kümmern möchte, natürlich.

00:13:52: Und so wie du sagst, ich glaube diese spätestens jetzt, spätestens jetzt weil wenn man lange auch in dieser Struktur drinnen war wo man, ich sage jetzt mal gedient hat ist es uns wichtig eben auch sich selbst zu dienen und sich selbst, so wie du es auch gesagt hast mit Liebe zu begegnen und zu schauen.

00:14:13: wo überfordere ich mir.

00:14:17: Und was geht vielleicht auch jetzt dankenswerterweise nicht mehr?

00:14:23: Wo darf ich Grenzen setzen und wo war ich vielleicht sowas wie ein People Pleaser oder

00:14:28: sonstige?

00:14:29: Das muss man immer gefallen.

00:14:32: Wir dürfen ja auch rupig werden und eckig.

00:14:36: Persönlichkeiten haben Ecken und Kanten.

00:14:40: Und das dürfen wir uns erlauben in diesem Alter, in diesem Lebensabschnitt.

00:14:45: Und sozusagen auch noch mal zu schauen... Wie lenke ich meine Lebensenergie jetzt?

00:14:53: Welchen Geld muss ich treffen?

00:14:55: Das ist möglicherweise nicht immer angenehm für unser Umfeld aber es ist ganz wesentlich um uns zu verwirklichen.

00:15:05: Die werden auch liebevoller und dankbarer und durchlässiger sein.

00:15:11: Also das hatte dann auch ganz eine große Qualität, aber wenn ich immer verwehre was sie eigentlich möchte und was meine Sehnsüchte sind und was eigentlich Anteile von mir wären die gern leben möchte, wenn man es immer verwehrt für die anderen, dann wäre ich kein angenehmer Mensch sein.

00:15:33: Genau!

00:15:34: Und da spannen wir jetzt auch den Bogen.

00:15:37: zur Kreativität.

00:15:39: Du hast es schon angesprochen, dass du auch kreative Methoden unterstützend einsetzt.

00:15:46: Magst du uns noch ein bisschen dazu erzählen?

00:15:49: Ich kann dir gerne etwas dazu erzähln.

00:15:52: Die Malung und Gestaltungstherapie basiert eben wie gesagt auf dem Menschenbild von Segi Jung Und der hat ja auch selber gestaltet, also er ist vielleicht bekannt aus der Traumarbeit aber er hat dieses rote Buch gestaltet.

00:16:08: Also er hat seine Träume auch gestaltet und hat da unglaubliches Werk auch hinterlassen genau.

00:16:14: Von ihm kommt der Ausspruch sozusagen Bild ist Seele.

00:16:19: Und Zegi Jung sozusagen das ist die Arbeit mit dem Unbewussten und das kann man einerseits mit den Träumen praktizieren die ja komplett unbewusste Botschaften sind oder Botschaft aus unserem Inneren, von unserem Wesenskern und einem göttlichen Kern, wie er immer mal das bezeichnen möchte.

00:16:36: Und wir können sozusagen auch unsere Seele aufs Papier- oder Inton bringen also unserer seelischen Prozesse.

00:16:44: Unsere Seele möchten immer unsere Entwicklung.

00:16:46: Die möchten nicht dass wir einseitig sein.

00:16:48: Also wenn wir gerade sehr in der Alltagswaschmaschine stecken und nur funktionieren Dann bekommen wir Träume oder Bilder, die sagen, komm, lad doch das spielerische wieder mal ein.

00:16:58: Oder machen wir Pause?

00:16:59: Oder geben die Natur?

00:17:01: Das ist sehr spannend, die gleichen sozusagen aus und was sozusagen die Seele will, können wir gestalten.

00:17:08: Und wenn jetzt jemand mit dem Thema zu mir in einer Einzelsetting oder eine Gruppe kommt, bekommen die Menschen von mir zu dem Thema – das wird sie erst anschauen oder zu einem Problem oder zu einer Frage – bekommen die von mir einen Gestaltungsauftrag sprechen wir über dieses Werk und in diesem Werk, also im Gestalten drücken sich dann einerseits unsere bewussten Aspekte.

00:17:32: Also die Dinge, die wir kennen an dem Thema aus.

00:17:35: Aber sonst hat es um das Gestalten kommen auch unbewusste Aspechte dazu.

00:17:39: Also was uns nicht klar ist... Und das macht die Arbeit so spannend, weil wenn wir dann dieses Bild betrachten, gibt es meistens auch eine Erkenntnis.

00:17:49: Aha!

00:17:50: So wird das noch nie gesehen.

00:17:51: oder das ist jetzt eigentlich ein neuer Aspekt, wenn ich mir das so anschaue.

00:17:55: und das ist für mich sozusagen das spannende Mit diesem Ansatz ist, dass er einerseits kreativ ist und den meisten Menschen echt Spaß macht.

00:18:02: Also man kann sich da echt austoben, man kann alles ausprobieren, man can was zerstören, man kan's zerschneiden ,man kann es wieder zusammenkäben... Und das passiert nix!

00:18:10: Es ist Material und es gibt Material, das tut uns gut weil es uns loslassen lässt oder weil wir etwas echt konkret formen können und bauen und gestalten können oder eben mal was zerstören.

00:18:24: Das erlauben wir uns sonst nicht.

00:18:26: Und das ist aber oft ganz wichtig, was zu zerstören.

00:18:29: Weil so kann wieder etwas Neues entstehen und das Material ist geduldig dem passiert nichts und wir können uns sozusagen daran ausprobieren und es ist immer ein Ausdruck unserer Seele.

00:18:41: Da kommt noch mehr dazu oder es kommen mehr Aspekte sind sozusagen erfahrbar über diese Arbeit als wenn man jetzt nur spricht.

00:18:51: Genau, es funktioniert auf unterschiedlichen Ebenen sind wir da angesprochen.

00:18:55: Es sind die Gefühle dabei auch beim Gespräch aber sozusagen sie sind noch mal anders sichtbarer.

00:19:01: und das ist das was mich so begeistert an dieser Arbeit und was ich sehr schätze und auch selber mir immer wieder auch zukommen lasse weil ich so ein schönes Arbeiten finde.

00:19:11: und sozusagen mit diesen symbolhaften Botschaften aus dem Unbewussten können wir dann sozusagen schauen wie können jetzt ausdrücken Wir können dann erkunden, welche Gefühle sind damit verbunden?

00:19:25: Wo?

00:19:25: zehn neue Handlungsansätze oder neue Lösungsmöglichkeiten stecken in Bildern drinnen.

00:19:30: Oder wo finde ich Ressourcen für dieses Thema und so weiter.

00:19:33: Und das funktioniert dann sozusagen über diese Gestaltungen.

00:19:37: Genau!

00:19:38: Was das ganz Schöne ist, ist sozusagen dass wir uns dann echt in dieser Arbeit wirklich als gestaltende erleben.

00:19:45: Also das heißt, wir wissen dann Ich habe es in der Hand und ich kann's gestalten.

00:19:50: Ja, das Spannende im Prozess ist ja oft.

00:19:52: Also was dann im Prozesse passiert, wo ich anstehe und wie es dann löse?

00:19:57: Das kann ich in einem Alltag umsetzen.

00:20:00: Und es ist sogar eine kreative Erkundung von einem Thema, von einem Zustand, wo wir sozusagen ein bisschen in andere Bahnen kommen als nur über das Gespräch genau.

00:20:12: Wir erinnern uns so auf einen meiner Grundsätze im Yoga, wo wir oder beziehungsweise bringt die Yoga Philosophie auch so herein dass wir ja alle Schöpfer bzw.

00:20:26: Schäperinnen sind und man oft vielleicht auch unbewusst in einer gewissen Opfermentalität dann drinnen ist und da natürlich dann umbewege ich und wenn dabei erkennt okay ich kann gestalten Dann öffnen sich natürlich Türen Tor

00:20:47: Genau, so ist es.

00:20:49: Und das ist das Ziel und das ist natürlich ein großes Ziel.

00:20:51: Das ist jetzt nicht... ich hab's einmal verstanden und funktioniert für immer, weil die Entwicklungen in Spiralen sind.

00:20:58: Aber eben, es ist dieses absolute Erfahren.

00:21:01: Ich kann es gestalten und ich kann es so gestalten oder es gibt dann noch eine dritte Möglichkeit?

00:21:06: Und ich kann sie ausprobieren.

00:21:08: Es gibt ja auch nicht viel Freiheit danach.

00:21:10: Ja, es gibt

00:21:10: ganz viel Freiheit.

00:21:11: Ist

00:21:12: schön!

00:21:17: Ich sage Sie zu mir abgesehen von der Freiheit.

00:21:19: Bleiben wir nochmal bei dem Thema, wenn du jetzt zum Beispiel Frauen zu dir kommst die durchaus erschöpft sind vielleicht auch verunsichert oder sie gar nicht mehr so bei sich selbst fühlen was könnte so einer der ersten kleinen Schritte sein mit denen man wieder mehr also bei sich ankommt?

00:21:47: Also eh kleine Schritte sagst du eh, also nichts Großes.

00:21:51: Weil das dann einfach eine Beforderung ist in Phasen wo wir nicht gekauft haben Rituale pflegen keine großen Pläne machen Sondern die Phase annehmen und sagen okay ich bin müde Ich habe keine Kraft Und schauen was kann ein kleines Rituaal sein dass wir vielleicht jeden Tag schaffen?

00:22:11: Das kann sein ein Kerze anzuzünden eine Atemübung zu machen, je nachdem was einem sozusagen gut tut oder was einer Frau guttut.

00:22:20: Und wenn es möglich ist sie vielleicht auch die Fragen also zwei Fragen zu stellen nämlich wovon brauche ich eigentlich gerade mehr in meinem Leben?

00:22:29: und wovom koche weniger?

00:22:32: Also so da ist dann vielleicht eh schon die Frage Brauche ich vielleicht auf der körperlichen Ebene Unterstützung, weil mir Eisen fehlt.

00:22:39: Weil mir Nährstoffe fehlen.

00:22:42: Weil mein Hormonhaushalt nicht in Balance

00:22:44: ist.".

00:22:45: Also sozusagen das wären dann die Fragen.

00:22:47: okay, vielleicht lasse ich mich mal begleiten oder vielleicht geht es zur Frauenärztin?

00:22:50: Oder vielleicht nehmen wir eine Beratung in Anspruch.

00:22:53: Ganz oft ist es den Körper mehr in den Fokus wieder rücken.

00:22:57: Aber nicht gleich anfangen mit, ich muss die Ernährung umstellen und ich muss mich bewegen und ich muß Yoga machen und Krafttraining machen und so.

00:23:04: Das wird nicht gelingen sondern in der Phase der Erschöpfung ganz einfach und schlicht Rituale pflegen und schauen wie man wie man so ein bisschen was Lichtes wieder ins Leben holen kann.

00:23:16: Und wenn man Kraft kommt, zu sagen okay und vielleicht gehen wir ins Fitnessstudio oder vielleicht gehen da oder dort hin und dann wird es auch gelingen genau aber nicht in der Phase wo wir ja nicht können.

00:23:29: Ich muss sagen bei mir war es vor allem die Natur Die Mäder wirklich auch manchmal so wieder ins Außen begleitet hat.

00:23:38: Wenn man in sich drinnen steckt und man sieht keinen Weg mehr, die Sinne im Außen verankern und Spaziergang machen.

00:23:49: Eine ganz

00:23:49: große Ressource für uns.

00:23:52: Und weil du Fitnessstudio angesprochen hast, auch das habe ich dann begonnen.

00:23:57: Obwohl ich mich eigentlich in der Zeit sehr kraftlos gefühlt hab und muss sagen, ich bin ein sehr körperbezugender Mensch.

00:24:06: Das hat mir erstens Routine gegeben Auch Inhalt, dann hat man dort natürlich auch andere Menschen und man kommt da hin.

00:24:14: Es kommt jetzt natürlich darauf an wo man hingeht.

00:24:17: Ist es so dass an die Leitgrillen, Anlachen das Menschgespräch kommt?

00:24:23: Und dass man dann merkt also wie wir es vorher besprochen haben diesen Gestaltungsfreiraum dieses Wow, zu was ich eigentlich als Fähig bin.

00:24:34: Und wenn das bei dieser einen Übung zwei Kilo sind ist doch völlig egal.

00:24:39: Aber da spürt man auch sehr schnell sozusagen ein gewissen Fortschritt.

00:24:49: Genau!

00:24:50: Und du sprichst damit noch was anderes Wichtiges an.

00:24:54: Also viele Frauen fühlen sich ja einsam und alleine mit ihrem Erlieben.

00:24:58: Das ist auch etwas Wichtigeres sozusagen, es kann ja sein dass ihr eine Phase des Rückzugs braucht.

00:25:04: aber also zum Beispiel wovon brauche ich weniger in meinem Leben?

00:25:08: Menschen, die immer sagen da musst du jetzt einfach durch und fertig zum Beispiel.

00:25:12: Also so auch zu überlegen welche Kontakte tun wir gut aber sozusagen nicht alleine bleiben sondern Verbündete suchen, Menschen suchen die einen guten Ton das ist ganz was wichtiges dass man sozusagen damit alleine bleibt.

00:25:27: Aber gut überlegen wo finde ich das?

00:25:29: Und das sind möglicherweise nicht alle Menschen, die man kennt.

00:25:32: Genau.

00:25:34: Da verändert sich dann einiges.

00:25:37: Wenn man mal hinschaut was tut mir gut.

00:25:42: Du bittest dir durchaus unterschiedliche Formate in deiner Praxis an.

00:25:47: und wie kann denn Frau sozusagen herausfinden?

00:25:52: Was ist jetzt das richtige Angebot für mich?

00:25:56: Also einen Überblick findet man auf meiner Homepage, auf www.sabinium-haslingerat.

00:26:01: da kann man sich mal in Ruhe anschauen was es alles gibt.

00:26:04: und was ich auf jeden Fall sehr gerne immer anbiete ist ein kostenloses und unverbindliches Erstgespräch.

00:26:11: das dauert ungefähr zwanzig Minuten und dann muss man nicht mehr kommen wenn's nicht passt.

00:26:16: aber das wäre mal sozusagen eine Möglichkeit zum Kennen lernen Und zu schauen, da können wir gemeinsam herausfinden, worum geht es denn jetzt eigentlich für die jeweilige Frau?

00:26:24: Also geht's um eine wechseljahre Beratung sozusagen wo ich Informationen kriege und Orientierung habe.

00:26:34: wo ich mal sagen kann, was ist denn eigentlich los?

00:26:36: und jetzt nicht nur in zehn Minuten bei der Frauenärztin.

00:26:39: Das hat mich nämlich oft sehr gestresst, dass sie dann oft nicht das deponiert... Ich konnte oft nicht des deponieren, was ich dort sagen wollte.

00:26:44: Ja?

00:26:45: Das war für mich total schwierig!

00:26:46: Dass man mal wirklich fünfzehn Minuten Zeit hat um sich auseinanderzusetzen.

00:26:50: Was ist los?

00:26:50: Was ist das Wichtigste?

00:26:53: Schreiben wir mal die Symptome auf und sozusagen wo geht's lang?

00:26:56: also so das wäre zum Beispiel oder bin überhaupt schon den Wechseljahren.

00:27:01: Was kommt da auf mich zu?

00:27:02: Das wäre so ein klassisches Beratungssetting.

00:27:06: Wer jetzt die kreative Arbeit kennenlernen möchte, auch ganz unverbindlich oder ohne Stress und ich muss dazu sagen es muss niemand meilen können.

00:27:15: Ich kann überhaupt nicht meilen aber sozusagen unser Innerstes nach außen bringen.

00:27:20: das können wir alle.

00:27:23: vielleicht am Anfang Stress dabei haben, aber die meisten Menschen entdecken das einfach als befreiende Geschichte.

00:27:28: Aber es gibt einmal im Monat die schöpferischen Abende, da bitte ich auch um Anmeldung, aber dann kann man mal vorbeikommen und sozusagen das ausprobieren und da arbeiten die meistens über eine bestimmte Methode oder mit einem Märchen oder so.

00:27:41: Und das ist jetzt keine therapeutische Arbeit auch, aber es gibt meistens noch kleine Erkenntnis.

00:27:45: also das ist kreativ arbeiten in einer Gruppe Und dann gibt es natürlich das Einzelsetting des Malunggestaltungstherapeutische, wo es schon um die inneren Themen geht und auch um Entwicklungsschritte.

00:27:59: Das ist auch so dass eben wie ich das vorher erzählt habe zu einem Thema gestaltet wird und wir unterhalten uns über die Gestaltung und schauen dann was sind so die nächsten Schritte um sozusagen der sehr kannte im Alltag umzusetzen?

00:28:12: also das ist wirklich sehr alltags praktisch auch genau.

00:28:16: Und dann gibt es Gruppensettings, da entwickelt gerade Neues das Holz leider noch nicht fertig geschafft.

00:28:22: Aber das wird nächste Woche klar sein mit dem möchte ich im November starten.

00:28:26: Das wird eine Gruppe sein die jetzt nicht über sechs Einheiten läuft so wie die Wechseljahre-Gruppe.

00:28:33: also da muss man sich über sechs einheiten kommitten.

00:28:36: Aber ihr möcht auch ein Format machen, das sehr offen ist.

00:28:39: Wo es um Austausch geht und wo man in geschützten Raum geht für Frauen, wo sie mit all ihren Fragen und ihrem Sosein einfach kommen können.

00:28:47: Und wo es einen kleinen gestalterischen Input gibt, wo wir aber ausehen.

00:28:53: Es geht den meisten in der Runde jetzt ähnlich wie mir.

00:28:56: Aha!

00:28:56: Und was macht die Frau?

00:28:57: Und da hat die machte so... Die Gestaltung.

00:28:59: sozusagen erarbeiten wir dann auch so Themen wie Grenzen.

00:29:03: Und wir lernen da voneinander.

00:29:09: Wir sind aber dann einzelne, da kann ich an einzelnen Termin buchen und mir das einfach mal anschauen.

00:29:13: Also das habe ich jetzt gemerkt, dass es noch braucht um sozusagen da einzusteigen.

00:29:17: Das wird wahrscheinlich ein Frauensalon sein also Frauensalonen für sich plus oder so.

00:29:21: irgendwie wird's heißen, das wird dann nächste Woche dieses Format geben genau.

00:29:28: Und eben die Traumlernreise, das ist noch mehr was Spezielles.

00:29:31: Das ist ein Tag für Selbsterfahrung mit Träumen und Bildern.

00:29:35: Also das sind vor allem auch Menschen eingeladen, die wirklich ihre Träume auch erinnern und bestenfalls aufschreiben.

00:29:40: also mit denen kann man ganz wunderbar arbeiten.

00:29:42: Das macht der Thomas Lintenteil ganz einfühlsam, der die Träime deutet nach Ziege Jung Und von mir gibt es dann immer Gestaltungsinputs.

00:29:52: Also das wäre so ein Tag für Selbsterfahrung und auch in einer Wunderbahngruppe im schönen Pfaser Linkritzendorf, wo man quasi mitten in der Natur sitzt – einen Tag für sich!

00:30:05: Genau.

00:30:05: Das klingt auch sehr spannend.

00:30:11: Vielleicht würde ich gerne auch noch darauf hinweisen?

00:30:15: Ich habe ja auch deine Webseite angeschaut und das steht dort.

00:30:19: Ich wäre froh gewesen, ich hätte es früher gewusst.

00:30:21: Weil du jetzt eben auch noch mal gesagt hast, dass vierzig Plus und die würd gern so ins Bewusstsein bringen, dass diese Veränderungen ja nicht erst mit vierzig plus beginnen?

00:30:31: Ja!

00:30:33: Und das sich so schön finden würde wenn man halt einfach schon früher weiß oder sich früher damit auseinandersetzt, damit mir dann ja damit muss ich vorbereiten kann.

00:30:48: Also, dass man da schon rund um die dreißig einfach wirklich besser auf sich schaut.

00:30:54: Da seh ich aber eher sozusagen für diese... Ich sehe es als eigene Zielgruppe eigentlich.

00:30:58: Ja!

00:30:59: Ich sehe das als eigene Zielgruppe und hier ist Wissensvermittlung und Information total wichtig.

00:31:04: Und da seh' ich sozusagen... also ich mach auch Vorträger, also kann man in Unternehmen, in Frauengruppen, in die gesunde Gemeinde, wenn das jemand möchte, kann man mich gerne einladen Und da sehe ich die Zieldruppe, also kann man es ja mit den Zwanzigtern beschäftigen.

00:31:20: Also das ist Wissensvermittlung.

00:31:22: und trotzdem glaube ich dass diese Räume wo dann kommen und die Frauen, die wirklich an sich merken, oh hier ist er Leidensdruck, da ist er... und ich glaub' dieser geschützte Raum gut für die Frauen die betroffen sind und das ist so, warum ein homogene Grupper ist genauer.

00:31:37: Wollte jetzt gar nicht irgendwie angreiten, dass es viel zu plus heißt?

00:31:42: Ich wollte nur eben die Notwendigkeit sich schon früher damit auseinanderzusetzen, ein bisschen unterstreichen.

00:31:49: Das sollte jetzt nichts mit dem Angebot zu tun.

00:31:52: Sondern ich wollte nur sagen es wäre sinnvoll aus meiner Sicht auch das Thema Ernährung und unten.

00:31:59: Der Körper verzeiht sehr lange.

00:32:01: Ich sage der Geist ist ehle whatever.

00:32:04: Das

00:32:05: fängt bei

00:32:05: uns sehr lange.

00:32:07: Und wenn man vielleicht schon früher beginnt, den Ruf der Seele zum Beispiel zu folgen oder zu sagen ja je näher mir ... Ich will jetzt nichts ausschließen oder schlecht machen aber in die Bewusstung bewusst genau Oder vielleicht so dass es wirklich alle Körpersysteme unterstützt oder ich bewege mich Ja das ist auch ein großes Thema Oder ich schaue, wie gehe ich mit Stress um oder wo führts mich hin.

00:32:40: Aber so wie du sagst es ist auch eine gesellschaftliche Frage und da finde ich's sehr schön dass du das auch für Unternehmen untergleichen anbietest weil ich glaube auch da... ...ist es gut wenn man als Frau in den Wechseljahren und es gibt Tage, da fühlt man sich gar nicht so gut dass man auch ernst genommen wird und vielleicht nicht da an überkübelt wird, mit desses zu tun.

00:33:10: Und ich denke mal es gibt dann Arbeitskräfte im Mangel und sozusagen das Pensionalter wird angehoben.

00:33:16: also ich glaube, es ist wichtig, dass Unternehmen sich überlegen wie kann ich diese Frau?

00:33:23: Das sind Frauen zwischen eben wie du sagst, also es beginnt aber sagen wir mal zwischen zwischen vierzig und fünfundfünfzig.

00:33:29: Also das ist ja unglaubliche Menge an Frauen die in Unternehmen arbeiten und wie schön wäre sozusagen würde der Unternehmen da Wert drauflegen?

00:33:39: Und ich glaube es braucht ein paar unterstützende Maßnahmen und ich kann auch gute Mitarbeiterinnen halten.

00:33:45: Natürlich!

00:33:46: So und das das wär eigentlich also eben nicht nur.

00:33:49: Es ist nicht nur wichtig, dass gesprochen wird.

00:33:50: Es ist auch wichtig wo gesprochen wird eben zum Beispiel in den Unternehmen und in den Partnerschaften.

00:33:57: Also sozusagen was brauchen diese oder diese Wirfrauen eigentlich wenn wir in dieser Situation stecken?

00:34:05: Und dann soll es aber auch Konsequenzen haben.

00:34:07: also nicht mehr darüber schreiben, nicht nur drüber reden sondern auch umsetzen und ich glaube das ist sozusagen jetzt das nächste was ansteht und was passieren darf Kann man mit dieser Lebensphase gut umgehen, weil es mittlerweile auch gute Unterstützung gibt und eben viel wissen.

00:34:24: Und ganz viele Frauen, die daran arbeiten, dass dieses Thema endlich einen guten Ausgang findet.

00:34:33: Generell hast du das zu Beginn schon gesagt vermutlich feministisch.

00:34:38: Da liegt ja auch sehr viel darin.

00:34:40: Weil da geht sehr viel um Autonomie und ich komme dir nicht vor... Also es ist nicht von der Hand zu weisen, dass vor allem Frauen hier von Altersarmut betroffen sind.

00:34:50: Also strukturell gibt's da einiges zu tun wo man auch ums Frauen würde ich mal sagen mental unterstützen könnte und ich glaube ja gibt ja auch diese... Da gab sie diesen Film, diese Dokumentation was passieren würde wenn Frauen für eine Gewinne steigen?

00:35:11: Ja genau!

00:35:12: Also

00:35:13: einfach auch mal auf gewisser Weise honorieren, welche Bedeutung man hat und nicht nur auf Papier sondern auch monetär, welche wirklich wichtigen Aufgaben von Frauen auch leisten.

00:35:30: Genau!

00:35:31: Und das eine ist der Wunsch, dass es das Außentut und das andere und das was wir in der Hand haben, geben.

00:35:39: Und das ist das Schwierigste überhaupt!

00:35:41: Also, mir fährt es die Franziska Schutzbach ein, die die Revolution der Verbundenheit geschrieben hat – also auch eine feministische Arturin, die ich sehr schätze und die hat in einem einzigen Interview gesagt und das hat mich so schockiert… Die patriarchalste Stimme meiner Kindheit war die meiner Mutter.

00:35:58: Wow!

00:35:59: Und das hat mir ungehaut.

00:36:00: ja weil was heißt es?

00:36:01: dass wir Frauen haben sozusagen diese patriarchalen Stimmen in uns?

00:36:07: Wir haben die in uns und wir gehen teilweise selber damit um, bevor wir sie nicht wandeln.

00:36:12: Also das ist die Arbeit, die zu tun ist.

00:36:15: Und wenn unsere Mütter uns sozusagen unbewusst im patriarchalen Sinn erzogen haben, dann haben wir diese Stimmen in uns.

00:36:25: mit denen müssen wir uns beschäftigen, weil die steuern uns sonst.

00:36:28: Das ist ganz wichtig.

00:36:32: Ich denke auch, dass kann ich durchaus noch empfinden.

00:36:38: Dieses Funktionieren und, ist ja auch im Patrickrein-System geschuldet.

00:36:48: Man kann nicht darauf hören wie es angeht.

00:36:51: Das hat immer Kassen zuerst... Die habe dann das Spiel.

00:36:55: Das freut mich jetzt gerade so ein.

00:36:57: Genau, und das sind Dinge die wir aber in Verinnerlicht haben ja und gar nicht bewusst sind.

00:37:02: Und eben auch darum ist... Auch dafür ist Mali- und Gestaltungstherapie oder sind unsere Träume einfach echt superhebel um damit zu arbeiten.

00:37:11: Das ist sozusagen ich wünsche mir auch immer im Außen, aber eben gerade in meiner Ausbildung haben wir erkannt war es ist auch so viel in unserem Inneren und da haben aber wir den Schlüssel.

00:37:21: Also da müssen wir auf niemanden warten, es können wir sofort loslegen.

00:37:27: Das passt zu meiner Frage!

00:37:30: Wenn du Frauen in den Wechseljahren eine Botschaft mitgeben könntest, welche wäre das?

00:37:37: Ja, also das ist mir sofort gekommen weil's aus meiner Erfahrung und der Gruppenarbeit kommt.

00:37:45: ich möchte den Frauen sagen Du bist richtig und du bist nicht alleine.

00:37:50: Das wär meine Botschaft.

00:37:53: Das ist eine schöne Botschaft, danke.

00:37:58: Da haben wir jetzt noch ein Besucher oder eine Besucherin?

00:38:04: Genau!

00:38:06: Liebe Sabine, wir haben ja traditionell immer am Ende unseres Podcasts, also sagen wir mal im zweiten Teil auch einen Übungsteil und ich habe dir da ja im Vorfeld gebeten ob du vielleicht deine Übung anleiten möchtest.

00:38:24: Ja, das habe ich jetzt vergessen.

00:38:31: War das bei den Fragen dabei?

00:38:33: Nein, das haben wir

00:38:35: im Vorfeld besprochen.

00:38:36: Das haben wir besprochen!

00:38:39: Das ist

00:38:39: nicht... ja, das macht nichts.

00:38:42: Das heißt, ich sollte mal jetzt schnell was überlegen.

00:38:45: Ich kann auch gerne eine Atemübung machen Die auf den Vargustenerf wirkt, die beruhigt und zentriert.

00:39:02: eine ganz simple Übung.

00:39:05: Und ich würde mir sagen sonst kommt man einfach zu einem Abend zu dir.

00:39:09: Man hat ja viele Möglichkeiten und du hast genügend Übungen und das wäre dann auch unten als Verlinden wo man dich findet.

00:39:19: Super, sehr cool.

00:39:20: Ja und genau das ist es am Telefon irgendwo zwischen Tür und Angel und es ist weg.

00:39:24: Macht er nix?

00:39:26: Danke

00:39:26: dir dass du mir da jetzt rettest.

00:39:31: Wir sind nicht allein!

00:39:32: Genau und auch ein wichtiges Thema Hilfe annehmen also so und jetzt nicht wie... Also jetzt könnte man natürlich sehr fleischen für das, dass ich das vergessen habe.

00:39:42: Also bin ja gerade das was du jetzt her zeigen könntest vergiss du ja.

00:39:46: Und dann denken wir, okay, es ist gerade so.

00:39:48: Ich hab's vergessen.

00:39:49: Es ist in Ordnung.

00:39:51: Das ist totale Inordnung und ich finde das total bewundernnd, dass du dich nicht zerfleischst.

00:39:59: Das gefällt mir!

00:40:01: Wir machen uns jetzt einfach eine schöne Übung.

00:40:03: Super.

00:40:04: Genau.

00:40:04: Und genießende Moment.

00:40:08: Zur Erklärung der Verlänger der Ausatmung wird regulierend beruhigend.

00:40:16: Wenn man jetzt in so eine Situation kommt, wo man sagt

00:40:19: z.B.,

00:40:20: wenn man ist überwältigt oder man fühlt sich nicht mehr bei sich zu Hause dann ist das eine wunderbare Übung und ich gebe es einfach immer mit und vielleicht ist es so eine Übung die man quasi in einen Notfallkoffer packen kann weil den Atem haben wir immer dabei genau.

00:40:35: also kann man das auch überall machen.

00:40:38: Und im Endeffekt geht es darum, über den Außerhattem mit einem Ton zu verlängern und wir gestalten über den Ausatm einen Windhauch.

00:40:48: Das ist mal so wie... Das kann ganz lange sein!

00:40:56: Wir machen da einen Durchgang mit ein paar Wiederholungen und ich lade dich dann noch ein kurz nachzuspüren.

00:41:03: Wie fühlt sich das an?

00:41:05: Wie geht's mir

00:41:05: jetzt?!

00:41:07: Und als Vorbereitung Setzen wir uns mal so hin, dass die Füße gut geerdet sind.

00:41:14: Das heißt, die Füsse berühren dem Boden und riecht es dich auch einmal auf.

00:41:24: Spürst du die Sitzbeinhöcke um dein Becken?

00:41:32: Genau!

00:41:33: Und dann lade ich dich ein mal ganz simpel durch zu atmen.

00:41:37: Ganz einen genüsslichen Atemzug.

00:41:45: Und

00:41:46: beim nächsten Mal einatmen, atme über die Nase ein.

00:41:52: Da zeige ich im Anschluss einen Windhauch.

00:42:04: Atme in deinem Rhythmus weiter, einatme über die Nase.

00:42:12: Ausatme mit Geräusch über den

00:42:43: Nach-

00:42:43: nach ein paar Wiederholungen.

00:42:45: lausche dem Windhauchen einmal ganz bewusst

00:43:25: zum

00:43:44: Anschloss schenke dir noch ein paar Augenblicke zum Nachspülen.

00:43:52: geht es dir jetzt?

00:44:07: Man erlaubt ja auch, vielleicht in dieser etwas ruhigeren Stimmung jetzt zu verbleiben und dann wieder mit den Sinnen nach außen zu kommen.

00:44:27: Und an dieser Stelle bedanke ich mich ganz herzlich bei der Sabine und bei allen die zugehört haben, zugesehen haben.

00:44:36: Vielen lieben Dank!

00:44:37: Wir freuen uns über ein Like und ein Abo.

00:44:40: Danke schön!

00:44:47: Ein Podcast für Entspannung und Achtsamkeit von Christina Kias in Kooperation mit dem Büro für Diversität der Stadt St.Pölten.

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