#58 People Pleasing

Shownotes

Wie steige ich aus dem People Pleasing aus? Expertin und Autorin Generose Sehr leitet dich an diesen Anteil in dir näher kennenzulernen. Ein wunderbar berührendes Gespräch haben wir geführt und die Hauptbotschaft – es ist sicher, ich zu sein – hat mich auch in den Tagen nach der Aufnahme noch begleitet.

Erfahre, wo die Grenze zwischen Hilfsbereitschaft und People Pleasing liegt und welche täglichen Gewohnheiten dich darin unterstützen, gesunde Grenzen zu setzen.

Generoses Buch „Athentisch statt angepasst“ gibt es überall im Fachhandel und natürlich auch beim Thalia in St. Pölten. Take a look: https://swiy.co/authentisch-statt-angepasst

Zeit für mich entsteht in Kooperation mit dem Büro für Diversität der Stadt. St. Pölten, erscheint an jedem 1. Im Monat überall dort, wo es Podcasts gibt und auf meinem YouTube Kanal als Video-Version: https://youtu.be/SQ-GcyVE9V4?si=Jux2GxTT4JWeu6Lr

Wir freuen uns über dein Abo, Like und deine Kommentare: https://zeit-fuer-mich.podigee.io

Sprecherin: Mag. Christina Kiehas | YogenaYoga
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Kooperation: Büro für Diversität der Stadt St. Pölten
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Zu Gast: Generose Sehr
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Musik: Herz – Arctic | Helge Waldherr
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Sprecher Intro: Bernhard Kiehas
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Transkript anzeigen

00:00:03: Zeit für mich, ein Podcast für Entspannung und Achtsamkeit von Christina Kias

00:00:09: in Kooperation

00:00:10: mit dem Büro für Diversität der Stadt St.

00:00:12: Pölten.

00:00:16: Ja, ein herzliches Willkommen!

00:00:19: Schön dass ihr wieder mit dabei seid.

00:00:20: bei Zeit Für Mich und heute zu Gast ist die Generose.

00:00:24: sehr Freut mich ganz besonders.

00:00:28: Sie ist aus St.

00:00:29: Pölten sehr vielseitig und Expertin auch für Deep Shit, und das ist schon mal gleich meine erste Frage.

00:00:37: Was kann man sich da drunter vorstellen?

00:00:40: Gute Frage!

00:00:41: Erstmal danke für die Einladung.

00:00:43: Ich freue mich riesig.

00:00:46: Deep Shit ist für mich all das was ich so in uns drin verbirgt wo wir im Alltag Tendenziell eher sagen, das muss ich draußen halten weil sonst funktioniere ich nicht mehr.

00:01:03: Also was rauskommt wenn wir uns wirklich mit unserem Innenleben und auch den Dingen beschäftigen die wir halt nicht so gerne an der Oberfläche sehen?

00:01:16: Ja also man könnte es ja vielleicht so Schatten am Tellen nennen

00:01:21: Genau, Schattenanteile, alte Muster, Konditionierung, Prägung.

00:01:25: Gibt's manikfaltige Begriffe dafür?

00:01:28: Das ist sehr spannend!

00:01:30: Dann tauchen wir aber gleich in unser heutiges Thema ein.

00:01:33: Da geht es um People-Pleasing und du hast ein Buch herausgebracht.

00:01:39: Und zwar heißt das authentisch statt angepasst finde ich wunderbar.

00:01:44: also Authentizität.

00:01:46: Ein ganz wichtiges Thema... gibt es einiges dazu zu sagen

00:01:54: und

00:01:54: da wollen wir gleich mal mit dir tiefer in die Sache gehen.

00:01:57: Ja, vielleicht auch einmal der Beweggrund warum hast du dieses

00:02:02: Buch geschrieben?

00:02:03: Und würdest Du Dich selbst als Peoplepleaserin bezeichnen?

00:02:09: Ich verantworte die Zeit der Frage zuerst!

00:02:11: Ich würde mich als Recovering-Peoplepleaserin bezeichnern.

00:02:16: Also ich habe sicher noch Anteile die da immer wieder reinspringen in bestimmten Situationen.

00:02:24: Aber im Grunde würde ich jetzt sagen, ich stehe, sei jetzt mal zu ... ... ninety-fünf Prozent der Zeit wirklich zu dem was ich denke und was ich sage und zeig mich auch entsprechend wie mir das jetzt einfach gerade entspricht ohne da jetzt zu schauen ob es irgendwie am anderen passt oder nicht.

00:02:48: Das Buch geschrieben habe ich schon aus meiner eigenen Geschichte heraus, also weil ich da schon eine sehr, sehr lange und auch intensive Geschichte mit dem Thema hab.

00:03:02: Und das ist auch im Buch aus für dass es aus meiner Sicht wirklich sich so durchs ganze Leben zieht bis zu vorgeburtlichen Prägungen, transgenerationalen Prägung geht Und vor allem in Beziehungsthemen, wahnsinnig häufig vorkommt.

00:03:18: Auch im Bereich emotionaler Koabhängigkeit und da habe ich einfach so meine eigene Geschichte erlebt... ...und hab aber auch festgestellt dass so ziemlich alle meiner Klientinnen im Hintergrund eigentlich immer ein Pleasingthema haben also das fast alles was sich irgendwie als Symptom irgendwo an der Oberfläche zeigt, also wo wir so

00:03:46: herum

00:03:47: doktern sage ich jetzt mal.

00:03:48: Wenn wenn wir sagen okay ich möchte ja was nehme ich jetzt für ein Beispiel?

00:03:57: Ja ich möchte erfolgreicher sein.

00:03:58: zum Beispiel wäre es ein klassisches Thema irgendwie.

00:04:01: Ich habe ein Business und ich möchte erfolgrreicher sein oder ich möchte mehr gesehen werden dann stellt sich halt natürlich immer die Frage Okay, und zeigst du dich auch wirklich?

00:04:11: Also zeigest Du Dich wirklich so wie Du bist oder zeigste Dich so wie du glaubst dass du sein müsstest.

00:04:16: Und ja...und da bin ich einfach mit ungefähr allen Klientinnen an diesen Punkt gekommen wo klar ist das Symptom ist nicht das Problem sondern dass eigentlich in irgendeiner Form ein Verbot Ja, eine Angst vor allem davor da ist wirklich so zu sein wie ich bin halt.

00:04:43: Und viele ist auch schon gar nicht mehr wissen.

00:04:45: also viele sitzen da und sagen gute Frage Ich weiß eigentlich gar nicht wer ich bin.

00:04:54: Ich kenne das auch.

00:04:57: Ich glaube es ist wirklich auch so ja die gewisse angst auch der davor abgelehnt zu werden Ja und ich gebe dir die Frage jetzt trotzdem mal an dich weiter, weil meine Vermutung ist auch dass sich das ja auf körperlicher Ebene manifestieren kann.

00:05:17: Du hast schon gesagt Symptome vielleicht magst du aus deiner Erfahrung heraus berichten.

00:05:25: wie zeigt sich das?

00:05:26: Also was könnte ich an mir bemerken was vielleicht ein Ausdruck dessen ist in Wahrheit nicht zu mir stehen.

00:05:39: Da gibt es ein ganzes Kapitel im Buch darüber, über körperliche Symptome die mögliche körperlichen Symptomen und ich finde was mir wichtig ist da wird... Es gibt ja so eine Strömung sage ich mal die bestimmte körperliches Symptom mit ganz bestimmten emotionalen Themen verbindet.

00:06:01: Das wird oft so als Diagnose verwendet.

00:06:04: Also wenn ich das hier körperlich habe, dann muss da das Thema dahinter liegen und da bin ich inzwischen sehr vorsichtig.

00:06:12: Da war ich früher auch tief reingegraben und so.

00:06:15: Inzwischen bin ich nicht mehr überzeugt davon sondern ich finde es total wichtig dass wir mit unserem Körper generell in Kontakt kommen also jeder Mensch für sich individuell mit seinem Körper die eigene Sprache des Körpers kennenlernt.

00:06:32: Und dann kann es

00:06:34: sein, dass...

00:06:37: Also das kann ich auf allen Ebenen zeigen.

00:06:40: Was so eine große Verbindung ist wenn wir ständig mit der Aufmerksamkeit im Außen sind, sprich schauen wer und was wie auf uns reagiert?

00:06:50: Dann sind wir weniger in Verbindung mit uns selbst.

00:06:55: Das heißt, wir ignorieren tendenziell schneller irgendwelche Signalebedürfnisse Empfindungen die in uns aufkommen.

00:07:04: Und das führt einmal dazu dass wir ganz viel von dem ignorieren was unser Körper eigentlich so mit uns kommuniziert und das führt im Endeffekt auch zu einer gewissen Überspannung im Körper.

00:07:17: Das heißt ganz viele Spannungsthemen da im Kieferbereich, im Nackenbereich Schulter Das sind oft Themen, wo wir eigentlich in so einer Habachtstellung und so sind beziehungsweise auch diese ganzen Kiefergeschichten, Hals.

00:07:34: Zwerchfell hängt immer gerne mit Gefühlen zusammen.

00:07:39: das heißt wenn wir uns nicht trauen wirklich das zu zeigen was gerade da ist berührt zu sein wenn wir berührt sind wütend zu sein wie Wüten sind usw.

00:07:47: Und da gibt es halt dann im Körper diese Mechanismen die das zurückhalten dann einfach eine erhöhte Spannung zur Folge haben.

00:07:58: Das heißt, das wären für mich mal die ersten Punkte.

00:08:01: und dann ist natürlich, dass Emotionaler Stress ja auch körperlichen Stress verursacht.

00:08:09: Wir können diese ganzen typischen Stress-Symptome mit Magenthemen, Reizdarmgeschichten übermäßige Kopfschmerzen erhöht der Blutdruck und so weiter.

00:08:23: Das kann im Endeffekt alles da irgendwie mit dranhängen, aber was mir eben wichtig ist zu sagen das heißt jetzt nicht ich habe Migräne und du bist eine Pipi-Pluiserin.

00:08:36: Ist klar, ist klar.

00:08:39: Aber es sind generell, was ich mir herausgehört hab, Anzeichen die halt auf chronischen Stress hindeuten sehr spannend.

00:08:53: Vielleicht haben wir also eine Frage, warum fällt uns dann vielleicht leichter andere zufriedenzustellen als um selbst?

00:09:03: Ja das geht ganz tief weit in unsere Geschichte halt hinein.

00:09:11: Es gab einfach bei uns allen eine Zeit so eigentlich Ab Entstehung im Mutterleib bis, ich weiß nicht genau wann kinderteoretisch alleine überleben können.

00:09:23: Ich glaube es ist sehr früh irgendwie mit vier oder fünf oder so theoretisch schon aber bis zu diesem Zeitpunkt sind wir abhängig von den Menschen um uns herum.

00:09:33: wirklich also real weil wenn die Menschen um gut finden, zeige ich jetzt in Anführungszeichen bewusst mal so zu formulieren.

00:09:50: Dann kriegen wir nicht was wir brauchen und es ist wirklich ein existenzielles Problem.

00:09:57: Und aus dieser Erfahrung heraus entsteht diese Orientierung im Außen dieses A... also das beginnt im Endeffekt schon bei Beutlingen bzw.

00:10:12: ich bin davon überzeugt, dass es auch schon im Mutterleib beginnt, dass wir aus unserem eigenen Überlebensdrang heraus beginnen uns anzupassen.

00:10:24: und je stärker das in unserem System vorhanden ist und je massiver sich das in dieser ersten frühen Phase manifestiert hat umso schwerer fällt es uns dann halt später zu verändern.

00:10:40: Und dann ist es einfach wie so eine Voreinstellung, wie so ne Grundeinstellungen.

00:10:44: Ich schau im Außen weil wenn's denen draußen gut geht, dann gehts mir

00:10:49: auch gut

00:10:50: und da aus dem heraus kommt eben diese Schwierigkeit.

00:10:54: und dann kommt der Konflikt, wenn wir beginnen auf uns zu schauen und vielleicht jemandem außen nicht so gut damit umgehen kann oder grandik ist oder enttäuscht ist oder so, dann kommt sofort dieses dieses Gefühl, dass mit dieser existenziellen Situation schon damals verknüpft ist.

00:11:15: Und deswegen fühlt sich das dann auch so existenziell an wenn wir beginnen das zu verändern oder eigentlich existenzielle.

00:11:21: bedrohlich muss man sagen.

00:11:24: Vielleicht können wir da einmal so eine Abgrenzung machen zwischen Freundlichkeit-Hilfsbereitschaft und People Pleasing?

00:11:42: Im Endeffekt ist es immer, wenn ich – also für mich jetzt, wenn man's vereinfacht sagt.

00:11:50: Wenn ich jetzt gerade ein Bedürfnis von mir ignoriere, mich zurückstelle um freundlich, um hilfsbereit zu sein würde ich den People-Bleasing zuordnen.

00:12:02: Wenn Ich einfach aus mir heraus, weil ich grad Lust habe jemandem zu helfen und gut gelaunt bin Hier jemanden grüßt oder mir denkt, ach jetzt halte ich doch diesen Menschen die Türe auf weil es gerade ein Bedürfnis von mir ist das zu tun.

00:12:23: Dann würde ich sie als Freundlichkeit als Hilfsbereitschaft nehmen.

00:12:27: aber wenn ich jetzt keine Ahnung fünf Taschen habe sowieso schon nicht mehr weiß wie ich zu dieser Tür rauskomme und mir dann denke oh nein jetzt muss sich dem die Tür aufhalten weil sonst ist der vielleicht grantig oder finde das blöd, dass ich das nicht mache?

00:12:42: Dann würde ich es als People-Pleasing sehen.

00:12:46: Es geht da sehr viel um die eigenen Bedürfnisse und was ich so herausgefunden habe in der Arbeit mit mir selbst manche Emotionen ist es schwierig jemanden anderen gegenüber auszudrücken.

00:13:01: nennen wir's mal so.

00:13:05: Ich durfte dann hinterblicken Was ist eigentlich in dem Moment mein Bedürfnis?

00:13:11: Also weil es oft gar nicht benennen konnte, das hat sich einfach vielleicht auch in einer anderen Form ausgedrückt.

00:13:19: und die Hilfestellung für mich, die ich da gefunden

00:13:23: habe, ist

00:13:24: welches Bedürfinis steht jetzt hinter meiner Empfindung.

00:13:29: Und der nächste Schritt war dann dass ich dieses Bedürfenesselbst

00:13:35: stille.

00:13:37: Und das hat mir zum Beispiel sehr gut geholfen.

00:13:40: Was ist denn so eine Strategie oder eine Überlegung, die dich unterstützt hat in deinem Prozess?

00:13:51: Also ja definitiv dieser U-Turn.

00:13:55: immer wieder zu mir zurück.

00:14:00: also das war einer der wichtigsten Sachen dass immer wenn ich gemerkt habe mich nervt irgendwas im Außen Der soll jetzt irgendwie anders sein, der ist gerade blöd zu mir oder ich... Keine Ahnung.

00:14:16: Ich bin enttäuscht über irgendwas, dass ich immer wieder schaue.

00:14:20: Okay!

00:14:22: Was ist denn eigentlich das was ich mir jetzt gewünscht hätte?

00:14:27: Und dann war für mich absolut wichtig zu sehen, ich übernehmen Verantwortung für mich, für meine Bedürfnisse, für mein Leben und lass aber auch das, was die anderen betrifft bei denen.

00:14:44: Das heißt wenn ich jetzt das Bedürfnis habe nach einer Umarmung dann bin ich dafür verantwortlich zu sagen hey ich wünsche mir gerade eine Umarmungen.

00:14:55: wärst du bereit dafür und dann aber eben auch die Verantwortung beim anderen zu lassen der sagt ne für mich passt es grad nicht und anzuschauen okay was ist mein bedürfnis dahinter?

00:15:09: Ah, ich wünsche mir jetzt gerade Nähe.

00:15:10: Ich wünsch mir irgendwie Gehaltensein.

00:15:12: Schaff' ich das jetzt grad selber?

00:15:15: Und für manche Dinge – und das ist eben das Spannende!

00:15:18: Manche Dinge schaffen wir nicht selber.

00:15:20: Also da so wirklich diese ... dieses wirkliche Inkontakt sein mit anderen is', was wir schon zu einem gewissen Grad mit uns selbst machen können.

00:15:31: aber ich bin schon der Überzeugung dass es nicht drum geht alles alleine zu machen.

00:15:36: So also...Ich muss nicht alle meine Bedürfnisse alleine erfüllen.

00:15:42: Aber ich muss bereit sein, den anderen das freizustellen ob sie das jetzt gerade leisten können oder nicht.

00:15:49: und dafür eben dieses okay.

00:15:51: kann ich zumindest so eine Erstversorgung mit mir machen dass ich schaue was brauche ich jetzt eigentlich grad?

00:15:56: Und wenn es ist da sich mich dann halt in die Decke einwickeln statt eine Umarmung zu holen aber trotzdem über dieses Ich versorge mich selbst Ich mache jetzt alles alleine und ich brauche eigentlich überhaupt niemanden mehr zu fallen.

00:16:11: Das wäre

00:16:12: dann so die andere Seite von der Medaille, ne?

00:16:14: Genau!

00:16:15: Und das war für mich dieses Verantwortung auch dafür zu übernehmen wenn ich vielleicht enttäuscht bin dass es gerade nicht da ist aber das dann nicht dem anderen in die Schuhe zu schieben und zu sagen du bist blöd weil du mich jetzt nicht umarmen willst sondern zu sagen okay der oder die will das jetzt einfach grad nicht.

00:16:36: Und ich spüre jetzt, was macht das mit mir?

00:16:40: Was triggert es in mir und geht dann mit dem um.

00:16:44: Schau vielleicht auch auf... Scheiße, das erinnert mich an die Zeit.

00:16:49: Ah, scheiße!

00:16:49: Jetzt kommt das und so.

00:16:51: Aber da ist dann das, was im Endeffekt diese innere Heilung bewirkt und was zu einer Freiwilligkeit im Kontakt führt.

00:17:06: Und das Paradoxe ist, dass wir dann – wenn wir den anderen diese Freiheit geben und wenn es wirklich aus tiefstem Herzen heraus passiert, dass es dann auch viel öfter passiert.

00:17:21: Also, dass wird dann viel eher das Kriegen was wir wollen weil keine Abhängigkeit mehr daraus entsteht.

00:17:31: Sehr spannender Zusammenhang!

00:17:38: Du hast schon auch glaube ich ein bisschen geschlechter Spezifiker angesprochen ganz im Eingang.

00:17:51: Ich sage zu mir, wenn wir in klassischen Geschlechterräumen denken wo liegt da der größere Anteil an People Pleasants?

00:18:03: Ich glaube... schon im weiblichen Bereich einfach über unsere Sozialisierung und über das wie, ja ich meine da muss man patriarchal ansprechen.

00:18:22: Das kann man nicht anders, also gar nicht drumherum reden weil es...wenn wir jetzt wirklich zurückgehen ich sage jetzt mal, urweiblichen Qualitäten eben dieses Raum halten, Raum geben da sein auch dieses emotionale nährende Begleitende und so ist.

00:18:58: Und das männliche eher dieses.

00:19:00: okay, ich gehe jetzt raus... Ich mach hier was also im Endeffekt zu tun versus sein?

00:19:11: Ich glaube, dass da halt viel passiert ist.

00:19:15: Dass da viel misgeleitet wurde oder missverstanden wurde, das dann eben bei den Frauen ganz viel darum ging sich zurückzunehmen, sich immer zur Verfügung zu stehen und immer die Energie herzugeben und so.

00:19:35: Und ich glaube aus dem heraus dann auch das entstanden ist was wir heute sehen, dass eben viele Frauen sich selbst aufgeben um für die Familie da zu sein.

00:19:52: Um andere zu versorgen, Helfersyndrom

00:19:55: usw.,

00:19:56: wobei ich sagen muss das ich schon mit... Ich arbeite auch mit einigen Männern und das ist da genauso Thema.

00:20:06: es zeigt sich nur

00:20:07: anders Die Basis ist vielleicht eine

00:20:10: andere.

00:20:16: Ja, ich glaube man kann auch nicht sagen dass es beim Männern sich tendenziell mehr im Leistungsbereich zeigt weil das lebe ich bei Frauen genauso da so ein übermäßiger Leistungsanspruch und Perfektionismus eigentlich dann kommt.

00:20:36: Ich würde sagen, gesellschaftlich gesehen ist es eher ein Frauenthema.

00:20:40: Aber wenn wir genauer hinschauen, ist es auf beiden Seiten

00:20:43: da?

00:20:44: Ja!

00:20:49: Was würdest du sagen?

00:20:51: wie lernt man also Nein zu sagen ohne Schuldgefühle zu haben?

00:20:56: Ich habe das... ich beschäftige mich gerade mit den Stoikern und da ist halt so ein Grundsatz sagt Nein

00:21:10: Ja, das ist eine gute Frage.

00:21:12: Wie lernt man ein sagen ohne Schuldgefühle?

00:21:18: Ich finde die Idee bzw.

00:21:24: mir hat die Idee geholfen dass Schuldgefüle eine Währung sind also dass ich im Endeffekt mit Schuldgefühl für mein Nein bezahle.

00:21:41: Also ich stehe zwar zu mir und sage nein wenn ich irgendwas nicht möchte habe aber danach dafür ein schlechtes Gewissen was was sehr energetisch dazu führt, dass diese Kraft die eigentlich daraus entsteht ist es da für mich einzustehen und klar zu sein.

00:21:57: Dass doch wieder etwas davon irgendwie zum anderen fließt weil ich dann schlechtes gewissen habe, weil ich Schuldgefühle hab usw.

00:22:04: Und mir darüber bewusst zu werden das diese Schuldgefühl ein Versuch sind also so wie eine Ausreichsstrategie halt doch nicht zu hundert Prozent zu mir zu stehen sondern dann auch so ein Teil davon irgendwie doch noch zur Verfügung zu stellen.

00:22:23: Das hat mir persönlich sehr geholfen da immer wieder zu merken, ah okay, also das war die ist die eine Facette und die andere Facette ist ganz konkret ins Gespräch gehen?

00:22:41: Also auch Nachfragen, weil ganz oft es ist so dass wir glauben, dass unser Nein beim anderen irgendwas furchtbar auslöst.

00:22:52: was ich in meiner Partnerschaft immer wieder mache, dass ich sage, hey, ich würde das jetzt gerne so und so machen.

00:22:57: Wie ist es für dich?

00:22:58: Und wenn er dann irgendetwas sagt und ich irgendwie dieses Gefühl habe, hm, dann frage ich nach und sagst du, irgendwie hab' ich gerade das Gefühl dir passt das nicht.

00:23:07: Stimmt

00:23:07: das?".

00:23:09: Und dann kommt ein Nö... Ich hab jetzt grad nö über das und das nachgedacht.

00:23:15: Okay, passt.

00:23:15: Und dann kann ich das für mich einordnen, weil wir natürlich... Wenn wir jetzt Schwierigkeiten damit haben, nein zu sagen, suchen wir nach den Anzeichen, oh Gott habe ich jetzt irgendwas damit angerichtet und interpretieren oft Dinge die eigentlich überhaupt nichts mit dem zu tun und was wir gerade machen in unsere Richtung.

00:23:36: Das heißt da ins Gespräch zu gehen und wirklich nachzufragen hey!

00:23:40: Was macht es jetzt mit dir?

00:23:42: Das ist auf jeden Fall eine Sache.

00:23:45: Und dann was für mich halt auch wichtig ist, zu schauen woher kommen diese Schuldgefühle eigentlich.

00:23:57: Ja stimmt auch wieder her!

00:23:59: Also aus welcher Geschichte die ich mit mir herum trage ist es sinnvoll Schuldgefühl dazu haben wenn ich nein sag?

00:24:13: Hast du da ein Beispiel?

00:24:20: Ich nehme jetzt mal ein bisschen ein krasseres Beispiel.

00:24:22: das ist irgendwie Also wenn ich jetzt als Kind eine, sag' ich mal eher emotional instabile Bezugsperson hab und diese... Ich nenn's jetzt mal Mutter.

00:24:42: Jedes Mal, wenn ich irgendwie grad Wild spiel und total glücklich und hier meinen Ding mach und so ins Zimmer kommt und sagt Warum verbringst du denn keine Zeit mit mir?

00:24:55: Magst du mich nicht mehr?

00:24:58: Und Ich dann sage, ich mag nicht ehe, aber ich mag jetzt spielen.

00:25:03: Und die Mama total am Boden zerstört ist und in Tränen ausbricht usw.

00:25:10: Dann ist es so eine Situation wo ich als Kind natürlich in einem totalen Konflikt bin und mir denke oh Gott okay ich darf hier offensichtlich nicht Mainz machen weil sonst geht's jemand anderen schlecht.

00:25:23: Aus solchen Situationen heraus entsteht dieses Okay, jetzt habe ich was für mich gemacht oder das habe ich hineingesagt.

00:25:29: Jetzt geht es der andere bestimmt schlecht und aus solchen Kontexten heraus entwickeln sich eben dann Anteile in uns die dafür sorgen dass es eben also dass solche Situation nicht mehr passieren.

00:25:47: weil das ist ja als Kind können wir noch nicht differenzieren dass das Thema von der Mutter sondern da ist immer dieser Bezug, oh Gott ich habe jetzt was falsch gemacht.

00:26:01: Und aus dem heraus entsteht das dann,

00:26:04: d.h.,

00:26:04: es ist immer sinnvoll wenn wir wirklich in solchen Situationen sind und merken bei jedes Mal, wenn ich einen sage kommen diese Schultgefühle mal zu schauen wo gab's denn solche Situationen?

00:26:16: Wo ist das eigentlich entstanden?

00:26:20: Spannend!

00:26:20: Ich habe noch eine schöne Frage.

00:26:29: Vielleicht gibt es oder hast du Tipps für tägliche Gewohnheiten, die dabei helfen können, gesündere Grenzen zu setzen?

00:26:44: Das ist die Frage wo wir ansetzen.

00:26:52: also ich finde ja die Basis immer dass man sich erstmal spürt als erst mal überhaupt seine eigenen Bedürfnisse wahrnimmt und überhaupt mal weiß was will ich eigentlich?

00:27:13: Und das fängt ganz banal mit so Dingen wie Essen, Trinken und so oder aufs Klo gehen an.

00:27:23: Gehe ich auf's Klo wenn ich muss?

00:27:24: Oder glaube ich dass ich jetzt hier in dem Meeting beim Vorlesen mit dem Kind beim Gespräch mit irgendwie im Sitzen bleiben muss und unterdrücke eigentlich mein eigenes Bedürfnis weil ich mir denke oh nein jetzt unterbreche das Gespräch zum Beispiel.

00:27:42: Also bei so ganz banalen Dingen oder worauf habe ich heute wirklich Lust zu essen.

00:27:48: Es sich jetzt was, weil es halt gerade auf dem Tisch steht und weil irgendwie weiß ich nicht mein Sohn, mein Kind, meinen Mann, meine Freundin das Essen will?

00:28:02: Oder esse ich das wirklich, weil ich das essen will?

00:28:04: Das ist jetzt wirklich das, was ich möchte... trink ich jetzt was, weil ich was trinken will.

00:28:10: Also auch vor allem so Alkohol oder trinke ich, weil... Ich Angst habe, dass ich komisch angeschaut werde wenn ich jetzt nichts... also wenn ich kein Alkohl trincke oder wenn ich mir keinen Getränk bestelle kann man ja nicht unbedingt alkoholische sein.

00:28:22: Also ich finde es fängt bei so banalen absoluten Basic-Dingen an und geht halt dann in die Richtung das sich immer mehr die eigenen... also die Impulse höher, die ich einfach hab Und das ist dann, dass ich beim Bäcker stehe und es drängt sich irgendjemand vor.

00:28:48: Normalerweise würde ich nichts sagen.

00:28:50: Dass ich mir dann denke, ah!

00:28:52: Aber vielleicht sage ich heute mal was?

00:28:55: Vielleicht sag' ich einfach... Entschuldigung Sie, ich war vor Ihnen da.

00:29:01: Also diese ganz kleinen Sachen, wo eigentlich aus meiner Sicht die größte Veränderung passiert ist, wenn wir im Alltag beginnen diese inneren Impulse wahrzunehmen.

00:29:13: Es ist ja meistens irgendeine Art von Unstimmigkeit die wir da fühlen wo wir das Gefühl haben so, irgendwas stimmt jetzt nicht und das dann ernst zu nehmen und dazu schauen was war das jetzt gerade?

00:29:26: Und kann ich da jetzt anders handeln als ich normalerweise handeln würde als sich eigentlich tun würde?

00:29:32: Das ist für mich der größte Hebel

00:29:36: eigentlich.

00:29:37: Das finde ich voll schön, dass du sehr haptische und einfache sage jetzt, wenn man's nicht gewohnt.

00:29:43: Es ist es nicht einfach!

00:29:44: Aber denn noch einfache Teilspiele gibst.

00:29:47: Und ich find das also wunderbar, dass Du das betonst so eigentlich auch mal den eigenen Körper wieder wahrzunehmen.

00:29:54: Das ist eine Erfahrung die ich auch gerne beim... Unterrichten vom Yoga zum Beispiel, teilen sie dieses aus dem Kopf mal wieder in den Körper zu kommen und zu spüren was tue ich da eigentlich um nach selbst Entscheidungen zu treffen.

00:30:09: Also nicht du machst jetzt die Position oder du machst es die Augen zu ist glaube ich ein gutes Beispiel.

00:30:18: Na wenn sie unterstützt dann macht ihr Augen zu aber vielleicht unterstützt ja auch wenn du die Augen offen lasst also wieder so eine gewisse

00:30:27: selbst

00:30:28: Wirksamkeit auch zu lernen oder eben, ah dieses ich darf entscheiden.

00:30:36: Ich

00:30:36: hab Optionen und nicht nur so kehrt und nicht

00:30:42: anders.

00:30:45: Andererseits habe ich jetzt eine freie, hastes Gefühl dass es auch einen Benefit geben kann also das people pleasing vielleicht in der einen oder anderen Situation sinnvoll sein

00:30:57: kann.

00:31:02: Ja, immer.

00:31:03: Also einer meiner Lieblingssprüche ist jedes Problem war mal eine Lösung das heißt es hat immer gute Anteile.

00:31:13: und ja es ist auf den ersten Blick so dass wir wenn wir netter sind als wir jetzt gerade eigentlich sein wollen wenn wir freundlicher sind wenn wir jetzt jemandem eher mal helfen dass gut für uns ist, weil wir gemocht werden.

00:31:39: Weil die Leute gern Zeit mit uns verbringen und so weiter.

00:31:43: Und das hat natürlich schon eine gesellschaftliche Komponente.

00:31:48: Ich sage auch gerne so People-Pleasing betrifft Menschen, die nicht des Arschloch Dasein gewählt haben.

00:31:56: Also alle die sagen mir es eigentlich sowieso scheißegal was mit irgendjemandem passiert Die haben kein Problem mit people-pleasing.

00:32:03: Das heißt diese... Für mich ist diese Grenze zwischen sozialem Umgang, sozialer Verträglichkeit miteinander und so.

00:32:16: Und People-Bleasing verschwimmt ziemlich.

00:32:21: Das heißt grundsätzlich ist es mal keine schlechte Sache andere Menschen wahrzunehmen und zu spüren wie es denen geht und vielleicht auch Rücksicht zu nehmen.

00:32:34: Es wird erst dann zum Problem wenn ich darüber verloren

00:32:38: gehen.

00:32:46: Weil eben auch viele, es ist ja oft so wenn wir beginnen irgendwie solche Dinge dann anzugehen und zu verändern das dann in uns die Idee entsteht oh Gott jetzt muss ich hier zum kompletten Arschloch werden, jetzt muss sich hier überheblich und arrogant durch die Welt rennen und nur noch auf meine Bedürfnisse und nur darauf mich schauen.

00:33:02: Und das stimmt ja nicht Das ist ja nicht der Fall.

00:33:06: Sonst geht immer darum zu schauen, okay was ist da in der Mitte?

00:33:10: Und in dieser Mitte ist für mich einfach viel ausbalancieren.

00:33:16: Viel pendeln und dann einem Tag kippt man mal so ein bisschen mehr in die Richtung und ist mal ein bisschen zunett und ein bisschen zu hilfsbereit und so merkt dann, oh das hat mir jetzt vielleicht nicht so gut getan!

00:33:29: Dann kann man am nächsten Tag wieder etwas in die andere Richtung.

00:33:32: aber ich glaube nicht dass wir uns auf dem Ich bin nie wieder irgendwie people-pleasent unterwegs, dass das Ziel der ganzen Geschichte ist.

00:33:44: Weiß ich nicht.

00:33:45: Das sehe ich jetzt nicht so.

00:33:46: Weil für mich eben dieses Miteinander und auch sich ja schon auch so.

00:33:57: Dinge wie Rücksicht nehmen und so ... Das sind für mich schon wichtige Dinge aber da muss man halt immer wieder gut hinschauen.

00:34:11: Wenn du für unsere Zuhörerinnen und Zuseherinnen eine Botschaft deinen Buch mitgeben könntest, oder das kannst du ja jetzt.

00:34:27: Welche wäre das?

00:34:44: Ich wünsche allen Menschen die Erfahrung.

00:34:46: es ist sicher ich

00:34:48: zu sein!

00:34:51: Danke dir, das ist sehr berührend.

00:34:55: Es ist sicherlich zu sein.

00:34:57: Ja, weil für mich die wertvollste Erfahrung, die wir machen können und das Gegenteil davon ist die Ursache für People-Pleasing.

00:35:11: Danke dir!

00:35:13: Dann lass uns zum zweiten Teil von Zeit für mich kommen.

00:35:17: Da gibt es ja auch immer eine praktische Übung, manchmal mache ich und in dem Fall hast du was Wunderbares mitgebracht!

00:35:26: Ich übergebe jetzt sozusagen das Zepter gleich einmal an dich.

00:35:32: Wenn du gleich mitmachen magst dann schau dass du einen Sitz findest wo du dich wohl fühlst.

00:35:42: Wenn du magst, kannst du die Augen schließen und verbinde dich einmal kurz mit dem Atem, mit deinem Körper.

00:35:51: Spür einmal rein wo du sitzt vielleicht liegst du auch und gib einfach mit dem Ausatmen ein bisschen an der Erde ab.

00:36:09: Spüre dass die Erde dich mit ihrer Schwerkraft hält und trägt Und dann verbinde Dich.

00:36:27: Situation wo du aus heutiger Sicht sagst, da bin ich ein bisschen ins Plesing gekippt oder da hat mein innerer Peoplepleaser meine innere Peoplepleaserin übernommen.

00:36:49: Und stell dir diese Situation nochmal richtig vor.

00:36:52: geh vielleicht auch in deiner Vorstellung noch mal rein und dann schau wie fühlt sich das an in dir?

00:37:08: Wo spürst du, wenn dein Plieseranteil übernimmt?

00:37:17: Was passiert in deinem Körper?

00:37:33: und dann schau mal, wenn du diesem Anteil in dir der für deinen People-Pleasing zuständig ist.

00:37:42: Der da reinspringt In solchen Situationen Wenn du dem eine Gestalt geben würdest oder wenn der eine Gestaltung hätte Wie würde der aussehen?

00:38:06: Ist es tatsächlich eine Gestalt oder ist das mehr?

00:38:08: ja eine Energie, welche Konsistenz, welche Größe.

00:38:15: Lass ein Bild in dir entstehen von deinem People Pleaser Anteil.

00:38:39: und wenn du dann ein Bild hast, dann schau ob dieser Anteil dich wahrnehmen kann, ob er mitkriegt dass du gerade in Kontakt mit ihm gehst.

00:39:02: Vielleicht bemerkst du auch, dass es in dir noch was gibt, was einen Widerstand gegen diesen Anteil hat oder was gerne hätte das der verschwindet?

00:39:15: Oder vielleicht Angst hat sich mit ihm zu beschäftigen.

00:39:19: Dann schau ob du das was ich da zwischen

00:39:22: euch

00:39:23: schiebt also zwischen dich und diesem Bliseranteil Ob du das zur Seite bitten kannst.

00:39:29: Ich soll nicht verschwinden.

00:39:31: Das darf nur jetzt im Moment dir mal den Raum geben, dass du deinem Plieseranteil begegnen kannst und falls du noch nicht direkt mit dem in Kontakt bist.

00:39:54: also falls der dich noch nicht wahrgenommen hat dann schau

00:39:59: mal

00:40:01: wie kannst du dich bei ihm bemerkbar machen?

00:40:09: Geht das über Sprache vielleicht über Berührung in deiner Vorstellung?

00:40:20: oder vielleicht stellst du dich in seinen Sichtfeld, vielleicht geht's auch über Klang.

00:40:36: Probier aus und schau wie du deinen Pleasing-Anteil in dir erreichen kannst.

00:40:55: Und wenn Du dann mit ihm in Kontakt bist, dann stelle ihm die Frage was befürchtest du?

00:41:05: Was mit mir passieren würde, wenn du in solchen Situationen nicht so aktiv wärst?

00:41:33: Wahrscheinlich erkennst du an der Antwort.

00:41:38: Und die Antwort kann als Gedanken kommen, es kann sein dass du deine Körperempfindung spürst.

00:41:47: Es kann sein das du siehst, dass dieser Anteil sich irgendwie bewegt.

00:41:53: Sei einfach offen für die Art und Weise wie er mit dir kommunizieren will.

00:42:02: Und... ...es kann sein, dass du die Antwort noch nicht verstehst.

00:42:09: Dann kannst du nachfragen Was bedeutet das?

00:42:27: Und wahrscheinlich wirst du dann feststellen, dass dieser Anteil ist sehr gut mit dir meint.

00:42:34: Dass der nicht schützen will.

00:42:37: Dass er gut für dich sorgen will.

00:42:46: und wenn du das wahrnehmen und spüren kannst, dann lass deine Wertschätzung zu ihm fließen.

00:42:57: Zeig ihm, dass du ihn wertschätzt dafür, so gut auf dich aufpasst und schau, was sich dadurch bei ihm verändert und wie es sich in dir anders anfühlt.

00:43:35: Und wenn du noch einen Schritt weitergehen magst dann kannst du dem Anteil noch die Frage stellen Was glaubst Du?

00:43:45: Wie alt ich bin?

00:43:53: sehr wahrscheinlich wird dir eine Zahl in den Sinn kommen, die nicht deinem heutigen Alter entspricht und vielleicht merkst du auch das mit dieser Zahl.

00:44:17: Erinnerungen kommen, das Bilder kommen.

00:44:21: Dass dein Pläsiganteil dir zeigt wann es für ihn und für dich wichtig war wirklich da zu sein Und vielleicht spürst du dann noch mehr Dankbarkeit und Wertschätzung?

00:44:41: Und kannst ihm die zeigen dafür dass er schon so lange an deiner Seite ist.

00:45:05: und dann sag oder zeig ihm, wie alt du heute wirklich bist.

00:45:16: Zeig ihm wieder ein Leben aussieht was du alles schaffst und was du bisher schon geschafft hast.

00:45:44: Und wenn du magst, dann bitte ihn ob er in Zukunft dir ein bisschen mehr die Führung übergeben kann.

00:46:01: Ob es für ihn okay ist jetzt wo er sieht dass du erwachsen bist dass er sich ab und zu ein bisschen zurückhält.

00:46:22: Und vielleicht ist das nur eine ganz kleine Kleinigkeit, vielleicht findet ihr gemeinsam eine konkrete Situation... Vielleicht weißt du schon, dass du heute oder morgen in einer Situation bist die dich vielleicht ein bisschen herausfordert?

00:46:38: ...und dann verhandel mit ihm was Mögliche ist für ihn Wie sehr es jetzt schon möglich dir die Führung übergibt.

00:46:54: Und was braucht er von dir, dass er sich sicher genug fühlt?

00:47:02: Dass er dir vertrauen kann!

00:47:27: Wenn du magst dann macht ihr mit ihm einen neuen Termin aus wann er euch wieder trefft und wenn er vielleicht die nächste Unterhaltung führt und bedank dich bei ihm das er mit dir in Kontakt gegangen ist und dir gezeigt hat, was er dir gezeigt hatte.

00:47:58: Und dann verabschiede dich von ihm

00:48:01: und

00:48:02: schau, was du brauchst um wieder gut hier anzukommen.

00:48:10: Vielleicht nochmal ein, zwei tiefe Atemzüge vielleicht ein bisschen Bewegung strecken.

00:48:34: Danke dir für diese Anzeile Arbeit!

00:48:40: Ich würde das selbst schon

00:48:42: ein paar Mal erfahren und

00:48:44: ich finde, dass es immer sehr, sehr aufschlussreich ist.

00:48:51: Danke!

00:48:52: Danke, danke!

00:48:54: Sehr gerne!

00:48:56: Ich bin so durchs Supernahe gericht zu dem liebsten Wissen was passiert

00:48:59: ist.

00:49:00: Tatsächlich dir dann im Nachgang... Ja, ich möchte noch darauf hinweisen, dass du einen eigenen Podcast

00:49:10: hast.

00:49:10: Dass man den Buch natürlich auch kaufen kann.

00:49:14: Genau, nämlich tatsächlich sogar im Talier in St.

00:49:17: Pölten.

00:49:17: Die haben das ins Sortiment aufgenommen ja und ich habe versprochen, dass sich das Teile und die Leute bringen, dass dann wirklich dort auch gekauft wird.

00:49:29: also es gibt lagern im Talia in St.-Pölten.

00:49:33: Ja, dann hoffen wir dass da jetzt ein kleiner Rummet steht.

00:49:39: Ich bin selbst schon sehr gespannt auf das Buch!

00:49:46: Genau.

00:49:47: also das werden wir alles in den Show Notes verlinken und an dieser Stelle möchte ich mich wirklich ganz herzlich für dir bedanken und ja auch allen die zugehört zu gesehen haben.

00:50:02: vielen lieben Dank fürs dabei sein.

00:50:05: Danke, danke für die Einladung und das

00:50:19: Zürichs-Sprich!

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