#60 Die VHS St. Pölten zum Mitgestalten
Shownotes
Die Volkshochschule St. Pölten beschreibt sich selbst inzwischen ausdrücklich als Ort, an dem Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungen, Fragen und Blickwinkeln zusammenkommen. Es geht weniger um fertige Antworten als um gemeinsames Erkunden, Zuhören und Weiterdenken.
Seit April 2026 leitet Mag.a Maren Waffenschmid die VHS; sie kommt aus der Kulturarbeit und interessiert sich besonders für Räume, in denen Begegnung und Neues entstehen können. Das neue Programm passt sehr gut dazu: Neben klassischen Sprach- und Gesundheitskursen finden sich Formate wie „Entdecken & Experiment“, „Miteinander & Gesellschaft“, „Perspektiven“ und Angebote, die ausdrücklich Begegnung, Austausch und gemeinsames Ausprobieren in den Mittelpunkt stellen.
Da bekommt man ja gleich Lust sich zu beteiligen. Unten verlinke ich dir den direkten Zugang.
Im 2. Teil des Gesprächs-Podcasts "Zeit für mich" erwartet dich eine Übung zum Thema Begegnung.
Ich freu mich sehr über die Kooperation mit dem Büro für Diversität der Stadt St. Pölten. Diese ermöglicht das Erscheinen des Podcast, der sich spannenden Diversitäts-Themen in St. Pölten widmet, an jedem ersten im Monat.
🎬 unsere Video-Version der Episode: https://youtu.be/NZwkCWwhmUQ
Wir freuen uns über dein Dabeisein und auch über dein Abo, deinen Like und deinen Kommentar - lass uns gerne in den Austausch gehen!
Die Audio-Version unserer 60 Episoden von "Zeit für mich" findest du hier: https://zeit-fuer-mich.podigee.io
Sprecherin: Mag. Christina Kiehas | YogenaYoga
- www.yogena.at
- https://www.instagram.com/yogenayoga/
- https://www.facebook.com/YogenaYogaYogatherapie/
- https://www.youtube.com/@christinakiehasgesundheisyoga
- https://www.yogaakademieaustria.com/über-uns/unser-team/christina-kiehas/
Kooperation: Büro für Diversität der Stadt St. Pölten
- https://www.facebook.com/diversity.stp
- https://www.instagram.com/diversity.stp
Zu Gast: Mag.a Maren Waffenschmid von der VHS St. Pölten
- Wie entsteht eigentlich:
👉 https://www.vhs-stp.at/aktuelles/detailansicht/neu-wie-entsteht-eigentlich
👉 https://www.vhs-stp.at/programm/miteinander-gesellschaft/kurs/Wie-entsteht-eigentlich-Zusammenhalt-EinBlick-in-das-Buero-fuer-Diversitaet/26-3-1094
- Die Rubriken, über die ich sprach.
👉 https://www.vhs-stp.at/programm/leben-orientierung
👉 https://www.vhs-stp.at/programm/koerper-alltag-selbstsorge
- Hinweise für gemeinsames und neue Perspektiven:
👉 https://www.vhs-stp.at/aktuelles/detailansicht/gemeinsames-kochen-macht-spass
👉 https://www.vhs-stp.at/programm/kreativitaet-kultur-ausdruck/kurs/Urbane-Wildnis-Zeit-fuer-Stift-und-Stadt/26-3-6013
https://www.vhs-stp.at/programm/kreativitaet-kultur-ausdruck/kurs/Schreiben-um-zu-leben-Leben-um-zu-schreiben-Ein-Autorenleben/26-3-6032
- Die Möglichkeiten:
👉 https://www.vhs-stp.at/moeglichkeiten
- Facebook-Account:
👉 https://www.facebook.com/vhs.stpoelten/
- Die Volkshochschule lädt ein: anzukommen, mitzudenken – und dranzubleiben. Hast Du Fragen, Wünsche oder eine Idee für einen Kurs? Wir hören gerne zu und suchen gemeinsam nach Wegen.
Bitte schreibe uns mit dem Betreff:
👉„Mitdenken VHS“ Tel.: 02742/333-3100
👉 e-Mail: vhs(at)st-poelten.gv.at
- Newsletter in Planung ab Anfang Oktober 2026
Musik: Herz – Arctic | Helge Waldherr
- https://www.instagram.com/helgewaldherr
Sprecher Intro: Bernhard Kiehas
- https://www.instagram.com/bernhardkiehas
Transkript anzeigen
00:00:03: Zeit für mich, ein Podcast für Entspannung und Achtsamkeit von Christina Kias in Kooperation mit dem Büro für Diversität der Stadt St.
00:00:12: Pölten.
00:00:16: Ein herzliches Hallo!
00:00:18: Schön dass ihr wieder mit dabei seid.
00:00:20: bei ZEIT FÜR MICH.
00:00:22: Ja heute gibt es eine neue spannende Episode zur Volkshochschule in St.Pölten Und zu Gast dazu ist die neue Leiterin Marin Waffen-Schmidt.
00:00:33: Ein herzlicher Salud auch an dich.
00:00:35: Hallo an alle und danke für die Einladung.
00:00:39: Ich freue mich heute ein bisschen, über die VHS erzählen zu dürfen und auch so ein bisschen über diesen Marktplatz wo so viel Neues entstehen kann um Menschen zusammenkommen und einfach neue Perspektiven auf einen zukommen können.
00:00:56: Ja es wird spannend!
00:00:58: Das können wir schon vorausschicken.
00:01:00: Ja, Marin du bist seit April die neue Leiterin der VHS und Bilden.
00:01:10: Was hat dich an dieser Aufgabe gereizt?
00:01:15: Also ich beschäftige mich schon sehr lange mit Wissensvermittlung und diese Orte an denen einfach Wissen entstehen kann sind so vielfältig!
00:01:29: Und diese Vielfalt zu leben, das hat mich so ein bisschen gereizt an der Ausschreibung für die neue VHS.
00:01:37: Weil man kennt Volkshochschule und da kommen ganz viele Menschen zusammen im Alltag sich oft überhaupt nicht treffen und die kommen da zusammen, haben gemeinsames Interesse und wollen dann was lernen oder wollen sich austauschen.
00:01:52: Und dann entsteht so viel Neues und dieser Begegnungsraum und dieser Raum wo Wissen so lebt und die Neugier so lebe.
00:02:02: das hat mich so gereizt an diese neuen Aufgabe und es einfach auch diesen Rahmen zu schaffen und ein bisschen den Gastgeber zu sein für so eine Plattform von Wissensvermittlungen eigentlich.
00:02:20: Du kommst ja eigentlich aus der Theaterfilm- und Medienwissenschaft beziehungsweise aus der Kulturarbeit, das ist hier dann ein schöner Spagat.
00:02:31: Was bringst du denn davon dieser Welt in die Volkshochschule mit?
00:02:39: Ich habe ganz oft diesen Satz gesagt bei Gesprächen von August Strunberg, die Kultur ist eine große endlose Zusammenarbeit.
00:02:53: Und Kultur oder Bildung oder Kultur und Bildung, es greift zueinander wie so ein Zahnrad Neugier, die ich im Museumsbereich oder im Theaterbereich so in mich aufsaugen durfte.
00:03:13: Das bringe ich mit und das möchte ich gern weitergeben.
00:03:16: Und ich glaube dass die VHS-Anfälten genau richtige Orte für es ist weil hier einfach dieser Platz dafür da ist zu entwickeln und gemeinsam mit meinen Kolleginnen nach außen zu tragen um das an andere weiterzugeben.
00:03:33: Zu diesen neuen Entwicklungen kommen wir dann gleich.
00:03:39: Machen wir es einmal so, wenn jemand die VHS nicht kennt und du jetzt diese Beschreibung tüftest.
00:03:51: Ja was ist dieser Ort für dich?
00:03:54: Du meinst jetzt diese, die VHS-Prinzipie überhaupt nicht kennt?
00:03:59: Das kann ich mir schon fast gar nicht vorstellen.
00:04:01: Ja aber wir haben glaube ich alle ein Bild im Kopf.
00:04:05: Genau dieses Bild ist aber sehr unterschiedlich geprägt.
00:04:11: Ich war eine ganze Zeit lang in Wien und In Wien ist die VHS.
00:04:16: das war also ich bin raus an aufs Land gezogen Und dann war so dieses Ich möchte jetzt meine Lampen selber anschließen oder meine Steckdosen selber abtrennen.
00:04:27: Und dann war der erste Gedanke, den ich hatte so wo kann ich das lernen?
00:04:33: Natürlich an der VHS.
00:04:34: also das ist was um mein Bild und andere.
00:04:38: wenn man andere fragt dann ist es erstes was in Kopf kommt.
00:04:41: naja natürlich Ballett oder irgendwelche Dinge die man schon lange nicht mehr gemacht hat oder Break Dance Ich weiß nicht, ja.
00:04:51: So Sprachen natürlich ist der Klassiker.
00:04:57: Hier in St.
00:04:57: Pölten habe ich die Erfahrung gemacht, wenn man es im Umkreis oder Niedersreich für einen Umkreisfrag dann ist so... Also ich weiß nicht ob da richtig aufgehoben bin und das ist sowas was für mich nie die VHS eingestellt hat.
00:05:19: Berührung, weil meine Eltern einfach italienisch gelernt haben in der VHS.
00:05:26: Wir haben dann gemeinsam ein Sprachtraining gemacht in den VHS und wir durften irgendwelche kinderfairen Programme in die VHS besuchen.
00:05:34: also es war immer irgendwie Teil von dem Leben und das ist das Schöne dass Volkshochschule so für alle sich öffnen kann und egal für welche Lebenslage Es ist etwas was den Alltag und das persönliche bereichern soll.
00:05:51: Und nicht so sehr, dass man jetzt das Ziel hat im Job durch den Kurs in der nächsten Step machen zu können sondern es ist eher dieses Gefühl von ich bin Mensch Ich kann neugierig sein, ich kann neujährig bleiben und das bereichert mich und mein Alltag und im Idealfall alle drum herum weil ich davon jeden Tag erzähle.
00:06:18: Ja, das scheint schon sehr Generationenübergreifend auch zu sein dieses Bild, dass du mitbringst.
00:06:26: Und ich weiß aus unseren Vorgesprächen, dass dir das Thema Partizipation sehr am Herzen liegt und würd gern wissen was das für dich konkret bedeutet und wo diese für dich beginnt?
00:06:42: Also das allerwichtigste für mich an Partizhipation ist Das Zuhören.
00:06:52: Und zuhören kann vieles sein, man hört zu und hat seine eigenen Gedanken und spricht dann weiter – ist auch zuhörn!
00:06:59: Oder man hört Zu und hat eine Idee auf Basis von dem was man gehört hat oder man fragt einfach nach und bleibt an der Geschichte die man gerade hört dran.
00:07:13: Das bedeutet aber auch immer, dass jemand etwas erzählen muss.
00:07:16: D.h.,
00:07:17: man braucht für die Partizipation ein Gegenüber.
00:07:21: Man braucht was Gemeinsames.
00:07:23: Es kann ein virtueller Raum sein und es kann ein realer Raum sein.
00:07:27: Es ist total egal, aber dieser Raum muss geschaffen werden um dieses zu hören und darauf vertrauen das daraus was anderes entsteht, was größeres entsteht oder was... was vorantreibt, wo man nie daran gedacht hätte.
00:07:48: Das ist so das Schöne für mich an Partizipation und vor allem auch so dass Ideen Auswirkungen haben weil jemand anderes da ist der sie weiter denkt ist das, was ich mir auch für die St.
00:08:05: Völknerinnen und St.-Völkne wünsche, dass sie ihre Ideen einbringen und dass Sie an die VHS herantreten und Ihre eigenen Bedürfnisse kundtun sodass dann aus diesen Ideen neue Programmpunkte entstehen können und sich dann alles so weiter entwickeln darf.
00:08:27: Gibt es da schon konkrete Ideenumsetzungen?
00:08:32: Ja wir haben jetzt einen.
00:08:35: Ich glaube im Vorigen konkret war schon der Aufruf drin, dass man sich an uns wenden darf jederzeit.
00:08:42: Weil doch sehr viele Menschen irgendwann in ihrem Leben schon mal irgendetwas unbedingt lernen wollten und dann ist die Zeit dazwischen gekommen und man hatte wieder irgendwie das Leben, das da plötzlich einen überrollt hat.
00:08:56: Und manchmal erinnert man sich daran und denkt so hätte ich es doch damals noch gelernt oder schon gelernt.
00:09:04: Und ich dachte mir, das Wichtigste ist einfach herzugehen und mal zu fragen.
00:09:10: Ja was sind denn eure Bedürfnisse?
00:09:12: Was sind denn so die Dinge, die ihr schon immer tun wolltet und wo nie Zeit dafür da war?
00:09:20: Genau also das heißt, die Bereitschaft besteht bereits!
00:09:25: Das eine und das zweite, was wir jetzt mit diesem Programm für den Herbst schon zunehmend leben ist dass wir mit Impulsen oder auch so mit kleinen Werkstätten die gar nicht so lang gehen also keine zwölf mal Kurses sondern zwölfen Mal hingehen zu einem Terminkursen.
00:09:47: Sondern irgendwie vier- oder sechsmal stattfinden Kurse einfach ins Gespräch kommen, Impulse austauschen.
00:09:57: Fragen stellen die dann aus diesem Vortrag Impulse Workshop Gedanken-Austauschgespräch wie auch immer man das nennen will.
00:10:08: wir sagen jetzt mal Impulse dazu dass man es gemeinsam sammelt und das daraus vielleicht im Frühjahr oder im Sommer nächstes Jahr ein neuer Kurs entsteht.
00:10:18: und das heißt mit diesen Programm ist auch die Einladung da, sich wirklich herzutrauen gemeinsam mit Kursleinden über Themen auszutauschen.
00:10:32: Neue Impulse wieder zurückzugeben neue Impulse zu bekommen und dann einfach ins Tun zu kommen und so mal zu starten.
00:10:41: Okay also man findet sozusagen diese Aufrufe in eurem Programm Wenn man Ideen hat, denke ich mal.
00:10:48: Dann kann man sich auch an euch wenden und da werde ich dann gerne die E-Mailadresse verlinken bzw.
00:10:55: auch eine Telefonnummer.
00:10:57: Ja auf jeden Fall!
00:10:58: Okay super!
00:11:02: Ist es schon ein schönes Thema wenn man sagt man lässt andere Stimmen zu?
00:11:08: Also ich finde das überhaupt total interessant.
00:11:12: Natürlich gibt man dann auch ein bisschen so die Entscheidungsmacht aus den Händen.
00:11:17: Und was glaubst du, wie viel Entscheidungsmarkt muss man da sozusagen als Institution abgeben damit echte Beteiligung auch möglich ist?
00:11:31: Danke für die Frage!
00:11:32: Das ist nämlich sehr wichtig und sehr schwierig.
00:11:37: Ich habe das mehrfach schon erlebt.
00:11:40: Gerade auch im Ausstellungswesen gibt es immer wieder Versuche, gemeinsame Ausstellungen zu machen und das ist total spannend.
00:11:49: was dann passiert?
00:11:50: weil eigentlich ist nichts anderes als kommunizieren.
00:11:55: Und bedeutet ganz oft ganz viel Arbeitgespräche und Austausch und eine Bereitschaft wieder zuzuhören Ideen und Gedanken zuzulassen, aber auf beiden Seiten.
00:12:11: Das heißt nur weil einer sich was wünscht, heißt es nicht dass das stattfindet sondern es ist einfach ein geben nun einen nehmen.
00:12:18: und in diesem geben und nehmen in diesen Zwischenrahmen steht dann eigentlich etwas Neues.
00:12:23: und dieses neue ist das wo man dann dieses Gespür braucht dann so sagen Es könnte was sein.
00:12:32: siehst du das auch so als immer wieder dieses Rückfragen und das ist so diese Entscheidungsmacht, diesen Mut, den man haben muss.
00:12:42: Gemeinsam dann zu sagen ja das ist es jetzt!
00:12:45: Das trauen wir uns.
00:12:46: da gehen wir jetzt ein Stück weiter.
00:12:49: für mich ist dass er Macht so ein großes Wort.
00:12:52: aber ich glaube Mut ist vielleicht das schönere.
00:12:56: Ich
00:12:56: finde es für die Institution auf jeden Fall mutig Neues zuzulassen anderes zuzulasen finde ich ganz, ganz interessant und wichtig.
00:13:11: Wir haben ja schon von Partizipationen-Begegnung, Austausch, Dialog gesprochen.
00:13:16: Was würdest du sagen?
00:13:17: Wann wird so ein Kurs auch zu einem Begegnungsraum?
00:13:24: Eigentlich schon ab der ersten Sekunde, wo man sich dafür entscheidet, sich anzumelden.
00:13:30: Bei uns ist es jetzt so... Man kann sich auf die Website anmelden.
00:13:34: Das ist noch keine Partizhipation, keinen Dialog, keine Austausche.
00:13:38: Aber wir freuen uns vor allem auch ganz doll, wenn Leute anrufen.
00:13:44: Also meine Kolleginnen im Büro, die telefonieren ganz viel, fragen nach, freuen sich über ganz viele Gespräche und da finden schon der erste Dialog, der erste Austausch statt und dann eben auch dieser Raum, der dann erst mal übers Telefon passiert Beim ersten Zusammentreffen, beim ersten Kennenlernen und dann einfach so weiter existiert.
00:14:14: Und ganz viele Teilnehmende kommen einfach immer wieder und melden sich immer wieder an zu verschiedensten Sachen und reden dann und erzählen auch von ihren Erfahrungen Erlebnissen.
00:14:28: Und das ist ganz schön mitzuerleben, wie dann auch so eine Verbindung zwischen Kursleidenden und Teilnehmern und Teilnehmende untereinander entsteht.
00:14:38: Einfach weil sie immer wieder kommen, weil sie sich sehen, weil die Pausen miteinander verbringen oder einfach nur gern Zeit ja mit einem Team als ich zu beschäftigen habe.
00:14:51: Ich habe mir das neue Programm auch schon angesehen und spannenderweise auch die Martina Eigesreiter vom Büro für Diversität der Staatsanwälten entdeckt.
00:15:01: Ganz spannend, dass man auch dieses Büro ja vor den Vorhang holt – ich glaube es ist ganz wichtig weil sie auch was ganz was einzigartiges ist!
00:15:12: Und was ich noch entdeckte war das Wort Möglichkeiten.
00:15:19: Magst du ein bisschen so, es ist der Präglitz ja direkt schon.
00:15:23: Also was steckt hinter diesen Wort Möglichkeiten?
00:15:27: Ich ... Möglichkeiten.
00:15:34: wir sind so... Wir sind heutzutage einfach so überflutet von Informationen und Dingen Und wir haben alle Möglichkeiten alles zu tun uns für die Alles zu entscheiden vor allem hier bei uns in Österreich.
00:15:55: Diese Möglichkeiten reifen wir natürlich in die VHS auch auf.
00:15:59: Gleichzeitig treu es aber durch Möglichkeiten, ein bisschen Raum oder einen Ort oder Leitfaden geben sich zu orientieren.
00:16:13: Wir haben jetzt im neuen Programm ein paar Schiffs gemacht Richtung was den Namen von so Themenbereichen angeht Und eines davon ist zum Beispiel Leben und Orientierung, wo man dann eben Kurse findet oder Angebote findet.
00:16:31: Die zu Zeit, zur Kommunikation, zu Rollen, Klarheit, Weißen oder auch das Thema Körper.
00:16:43: natürlich.
00:16:43: Gesundheit ist das klassische VHS Wort aber da einfach nur so die Möglichkeit zu geben, über Gesundheit anders nachzudenken.
00:16:53: Nämlich mit Körper, Alltag und Selbstsäuge.
00:16:56: Und einfach durch dieses feine Verschieben von Wörtern spielen mit Wörtern, dass man diesen Gedankenraum schafft und dadurch die Möglichkeit schafft, die Perspektive ein ganz kleines bisschen zu wechselnden Schrittchen auf die Seite zu gehen Dadurch vielleicht auch etwas Neues zu entdecken, mal die Welt von unten und oben.
00:17:22: Von der Seite von links und rechts zu sehen und das ist ja Begriffmöglichkeiten denen wir versuchen zu schaffen unter anderem eben auch mit dieser was du gerade angesprochen hast mit dem wie entsteht eigentlich.
00:17:37: es ist nämlich tatsächlich eine neue Reihe wo wir versuchen Einblicke zu geben in so den Blick hinter die Kulissen von Institutionen.
00:17:47: Also es ist eben das Büro für Diversität, aber auch das Stadtarchiv oder die Tropothek, die Bibliothek und die VHS.
00:17:57: Das sind jetzt mal so erste Besucher und wir werden dann hoffentlich im Frühjahr weitergehen und vielleicht irgendwann auch mal ... ich weiß nicht... die Thematik aufgreifen oder die Wasserversorgung.
00:18:14: Also so einfach dieses, was hier in der Stadt da ist, was jeden Tag Institutionen, die jeden Tag arbeiten und Dinge für uns hier machen und da auch diese Möglichkeit schaffen den Blick Winkel zu wechseln und dann von der anderen Seite mal draufzuschauen wie viel Kraft, wie viel Energie, wieviel Spaß aber auch da drin steckt solche Dinge zu tun um das jeden Tag aufs neue ins Laufen zu bringen.
00:18:50: Ganz interessant!
00:18:55: Du veränderst dir?
00:18:58: Und ich denke auch dass es daher rührt dass es durchaus andere Angebote braucht.
00:19:09: Wo siehst du da aber jetzt auch den konkreten Grund für andere Angeboten als vielleicht mal vor zehn oder zwanzig Jahren?
00:19:19: Ich glaube die Menschen haben sich in den letzten zehn Jahren durch die ganzen technischen Entwicklungen, aber auch durch viele politische und gesellschaftliche Entwicklungen verändert weil's ist mussten Wir sind Menschen, wir sind anpassungsfreudig.
00:19:37: Das braucht aber dann auch wieder andere Möglichkeiten, dass man sich Wissen aneignet.
00:19:46: also wir sind so umgeben von diesen ganzen Informationsflut
00:19:51: Aber
00:19:52: wir kriegen nichts mehr in die Hand um zu sagen Ja, ich gehe jetzt in diese Richtung oder ich geh jetzt in jene Richtung.
00:20:01: So die Orientierung fehlt und dieses... Was muss ich denn lernen?
00:20:08: Oder was kann ich denn lernen?
00:20:10: Und was will ich den
00:20:11: Lernen?".
00:20:12: Das sind so ganz verschiedene Fragen, die da aufgeworfen werden wo ich mich aber selber positionieren muss und dieses Selbstzutrauen, das ist selbstbewusstsein sich selber zu positionieren braucht einfach auch andere Formate.
00:20:28: Man reinschnuppern kann, wo man einen Impuls kriegt.
00:20:32: Wo man was ausprobieren kann aber jetzt nicht gebunden ist.
00:20:36: Nicht so langfristig gebunden sind Dinge die in den Alltag passen einfach
00:20:42: Ja ja das ist langfristige gebunden sein es spannend.
00:20:49: ich biete auch etwas an und man merkt durchaus dass das oft ein Hemdschuh ist noch bei etwas länger dran zu bleiben.
00:21:01: Was ich fast schade finde, vielleicht komme ich dann nur so aus dem analogen Alten heraus und für mich ist es nur ja, warum nicht?
00:21:10: Und her damit!
00:21:12: Aber ich gebe dir da recht auch so Tagesimpulse, so wie ihr das auch macht sehr.
00:21:20: Also wo man danach sagt, man wird diverser
00:21:25: Ja Ja, es ist einfach auch diese Bereitschaft zu sagen.
00:21:29: Das ist jetzt nichts für mich!
00:21:31: Es ist eine Entscheidung die man selber treffen muss und das kann niemand anderes für einen übernehmen.
00:21:36: Und dann irgendwann findet man so ein Interessensgebiet und dann bleibt man lange dran.
00:21:44: Ich glaube, es ist so beides.
00:21:45: Es ist erst das Impuls dann mal ausprobieren, vielleicht auch mal ganz in die Tiefe gehen und sich an etwas festbeißen den ganzen Tag irgendwie nur an einer Sache zu arbeiten oder eben auch zu sagen ja, das ist jetzt wirklich was.
00:22:01: da möchte ich mich lange damit beschäftigen.
00:22:03: Da habe ich eine Gruppe von Menschen mit denen ich das gemeinsam mache.
00:22:07: wo ich gemeinsam was weiter tun kann, sind aber alles Entscheidungen.
00:22:12: Die kann ich nicht in einem Programm vorschreiben und sagen du musst jetzt zwölf Mal kommen damit das jetzt etwas Tolles wird.
00:22:22: vielleicht steht schon beim ersten mal was total geniales.
00:22:25: Kann natürlich sein ja eben!
00:22:28: Da zünden den Puls.
00:22:33: für mich ist es dann auch ein bisschen so dass ihr durchaus unterschiedliche zeitliche Möglichkeiten gibt, unterschiedliche Formate und das Wort Diversität kam in dem Kontext von meiner Seite auch schon vor.
00:22:50: Es wird minu interessieren was Diversitet für dein Leben bedeutet.
00:22:56: und ob da vielleicht auch eine Begegnung mal war wo du gesagt hast Da war auch jemand, der war ganz anders als ich und genau das hat mich bereichert oder genau dass hat mich geprägt.
00:23:15: Ich hatte so viele Begegnungen die anders waren als ich was sehr stark mit diesen ganzen Theater Erfahrungen zu tun hat und ich glaube es ist bei vielen Menschen so Erfahrung einfach prägend sind und man dann oft gar nicht mehr weiß, wo irgendwas herkommt.
00:23:36: Bei mir waren zwei Dinge ganz explizit jetzt irgendwie in meinem Kopf bei deiner Frage.
00:23:44: das eine war die Arbeit am Stuttgarter Stadttheater mit einem Migrantinnenkorps.
00:23:54: der Aufruf ging an Türken und ganz dezidiert an Frauen unterschiedlichste Generation und es wurde gemeinsam ein Stück geschrieben beziehungsweise umgearbeitet, das war Eurypides Medea mit Einflüssen und Erzählungen aus diesen ganzen Migrationsbewegungen hintergründen.
00:24:17: Und das Schöne war dass die ich glaube die jüngste war zu diesem Zeitpunkt siebzehn und die älteste war fünfundsechzig oder so Und wir haben dann acht Wochen über unterschiedliche Themen und Erfahrungen gesprochen.
00:24:35: Ich durfte das damals als Regieassistentin und Hospitantin transkribieren, und dann wurde es neu zusammengesetzt und in diesen ganz alten antiken Text eingesetzt.
00:24:46: Diese Kraft die dadurch entstanden ist aber gleichzeitig auch diese Begegnung mit diesen Frauen so unterschiedlichste Erfahrungen gemacht haben und das Selbstsympfos geteilt haben.
00:24:59: Und dazu gestanden sind welche auch schrecklichen Erfahrungen sie gemacht haben, um es dann in diesen ganzen Roben nach außen geschrieben haben aber dann auch untereinander die Reibereien und natürlich wenn's zu einer Aufführung kommt die ganzen Emotionen die dann rauf kochen usw.. Es war so eine Vielfalt und so eine Kraft, die durch Austausch entstanden ist.
00:25:29: Die durch Anderssein entstanden isst und vor allem durch den Raum entstanden iß der dort ermöglicht wurde dass Anderssein in Platz hat Und das auch verschiedenste Kulturen zusammen kommen.
00:25:42: weil eben die Schauspielerinnen haben dann diese altgriechischen Texte gesprochen und man hat sich dann mit der heutigen Zeit, der heutige Gesellschaft in Baden-Württemberg damit auseinandergesetzt.
00:25:55: Hat das mit reingebracht?
00:25:56: In die Auseinandersetzung?
00:25:58: Hat es beleuchtet?
00:25:59: Hat das hin und her gewählt wie so ein... einfach von allen Seiten betrachtet und was rausgekommen ist, ist etwas Wunderschönes und bei mir ist es einfach sowas, was mich geprägt hat.
00:26:12: natürlich
00:26:15: Ja irgendwie, jetzt Gänse hat bei deiner Erzählung bekommen.
00:26:19: Aber irgendwie sieht man auch das dieses... ich nenne es jetzt mal Projekt... Du hast ja ein bisschen so einen Einfluss auf das was du in der VHS machst!
00:26:31: Ich glaube ist halt alles immer ein Einfluß auf das und wir müssen nur um das zulassen dass das Leben das man so mitbringt auch in das heute mitteinfließen kann.
00:26:41: Und das ist ja auch das Schöne daran?
00:26:44: Genau Ja, meine Abschlussfrage.
00:26:51: Was möchtest du das Menschen fühlen wenn sie die Vorheißung bilden ja wieder verlassen?
00:27:01: Ich wünsche mir dass sich ermutigt fühlen und neugierig auf ganz viel was noch kommt mutig fragen zu stellen sich zu Hause gefühlt haben, sodass sie sich so wohl fühlen wiederzukommen.
00:27:25: Beispielsweise auch wenn jemand sich vorher nicht zugetraut hat zu schreiben oder zu singen das er dann einfach den Spaß entdeckt hat es zu tun unterzustehen dass er Spaß macht und was er trotzdem macht oder was sie ist trotzdem macht.
00:27:41: Einfach ein Gefühl von Zugehörigkeit, ein Gefühl vom gemeinsamen.
00:27:48: Es hofft man viel mehr.
00:27:51: Voll schön!
00:27:54: Ich danke dir für all die wunderbaren Antworten und für diesen Einblick auch in deine Person, und in das neue Konzept sage ich jetzt einmal – es finde ich echt extrem spannend.
00:28:10: Und ich darf jetzt alle, die uns zu sehen und uns zu hören beziehungsweise auch dich zu einer Übung einladen, wir kommen jetzt zum zweiten Teil des Podcasts und die haben mir da eine Gruppenübung überlegt.
00:28:26: Also es ist eigentlich eine Übung, die man in der Gruppe machen kann also in so einem Setting, in einem Kurssetting zb.
00:28:35: natürlich ist es nicht so dass jeder gerade jemand anderen um sich hat.
00:28:42: Man kann dann auch ein bisschen kreativ sein und vielleicht sich jemanden vorstellen.
00:28:49: oder vielleicht hat man ja auch Fotos in dem Raum, den man sich befindet.
00:28:55: Oder man nutzt eben so die eigene Gedankenkraft.
00:28:59: Genau!
00:29:00: Und ich stelle mir da jetzt davor, dass alle sitzen.
00:29:03: Insofern würde ich einmal alle dazu einladen, sich wirklich gut auf dem Stuhl zu positionieren die Füße am besten auf den Boden zu geben, gerne einmal ein bisschen an Druck nach unten geben so dass man sich geähert fühlt das man wirklich auf dem Platz ankommt wo man jetzt ist.
00:29:26: und wenn es einen unterstützt kann man auch die Augen schließen beziehungsweise den Blick weich werden lassen sondern nicht schauen kommen.
00:29:39: Nun lade ich dich auch mal dazu ein Anspannung abzugeben, indem du über die Nase einatmest und dann ganz genüsslich mal über den Mund ausatmst.
00:29:55: Und beim Ausatmen entspannen mal deine Schultern und wenn du das nächste Mal über den Mond ausatmist, dann lass deine Gesichtszüge weich
00:30:08: werden.
00:30:13: Wenn der nächste Ausatm kommt, lade ich dich dazu ein dass auch deine Bauchdecke sich entspannen darf.
00:30:29: Dann löst dich von dieser Atemführung, wenn du das Gefühl hast, du bist jetzt wirklich bei dir angekommen in deinem Körper auf deinem Platz, bei deinem Atem dann erlaubt ihr die Aufmerksamkeit mal nach außen zu richten.
00:30:59: Nimm wahr dass du jetzt sozusagen nicht alleine in diesem Raum bist.
00:31:05: vielleicht hörst du jemanden atmen Vielleicht hörst doch ein Geräusch wenn es deine Bewegung war, seine Einladung wahrzunehmen dass dann noch jemand ist und das aber auch du da bist.
00:31:45: Öffnen nun langsam deine Augen falls sie geschlossen sind und schau dich in dem Raum um indem du dich jetzt gerade befindest.
00:31:59: Und dann bleibt mit deinem Blick bei einem Menschen hängen.
00:32:03: betrachte ihn ohne zu beurteilen oder zu bewerten
00:32:08: und
00:32:23: betracht den Menschen mit seiner eigenen Geschichte.
00:32:28: Öffne dich für die Erfahrungen und auch für diese ganz eigene Welt des anderen Menschen.
00:32:55: Und schließlich kommen wieder bewusst zu dir selbst zurück, du kannst wenn du möchtest und es dir dienlich ist die Augen nochmal schließen gerne auch noch mal einen Impuls über die Füße nach unten geben Die Aufmerksamkeit weder mehr auf deinen Körper richten und in diesen bei dir sein.
00:33:25: fragt dich Was verändert sich, wenn ich einen anderen Menschen wahrnehme ohne diese Person sofort einzuordnen?
00:33:55: Vielleicht
00:33:56: entsteht da ein Wort oder ein Bild das dich berührt und das bei dir bleiben möchte.
00:34:09: Und vielleicht darf ich dir auch eben meinen Impuls mitgeben zu Begegnung!
00:34:18: Vielleicht beginnt sie genau hier wo du dich selbst wahrnimmst Gemeinsamkeiten und Unterschiede gleichermaßen sein lassen kannst.
00:34:42: Zum Abschluss nehmen wir noch einen tiefen Atemzug, mit dem Ausatmen kannst du dann gerne wieder der Jetzt-Situation ankommen.
00:34:59: vielleicht mit dieser Berührung der Begegnung Bedanke ich mich recht herzlich fürs dabei sein, fürs Mitmachen für's Zuhören zu sehen.
00:35:17: Danke auch an dich Maren!
00:35:21: Gerne, danke dir fürs Zuhören und euch natürlich auch!
00:35:26: Zeit für mich – ein Podcast für Entspannung
00:35:29: und Achtsamkeit
00:35:30: von Christina Kias in Kooperation mit dem Büro für Diversität der Stadt St.Polten.
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